Ich habe im Garten ein unbeheiztes Gewächshaus, in dem letzten Winter die Vogelmiere ganz wunderbar gewachsen ist (gut, die wächst ja gefühlt auch überall^^).
Doch nun wollte ich probieren ob da vielleicht auch anderes wächst.
Also läuft nun das Experiment.
Angesät habe ich am 28. Oktober, also doch recht spät. Eventuell sogar ZU spät.
Folgendes ist in den Töpfen:
- Kaninchenwiese Mischung (eher für mich zum Bestimmen üben)
- Löwenzahn
- Schafgarbe
- Spitzwegerich
- Feldsalat
Im Hochbeet wächst noch Winter-Portulak, der zieht auch bald noch um.
Ich bin gespannt wann und ob etwas kommt.
Anna
Aktuell wohnhaft in der Residenz: Kalle & sein Harem : Bacardi, Cola, Willi, Rambo, Törring, Captain, Dumbo, Carlos, Tim, Murphy, Diegu, Bob, Levi, Alfi, Ringo, Merlin, Jerry, Teddy, Stumpi, Scratch, Brokkoli, Frodo, Fritz, Knolle, Butters, Gerda, Hilde, Gretel, Leni
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Liebe Grüße
Gabi
Hast du normale Gartenerde genommen oder Anzucht- bzw. Kräutererde? Mein Problem wäre, dass ich nicht ans Gießen denken würde. Ist das Gewächshaus dicht? Dann könnte bei leichter Frostgefahr noch das Anzünden von Kerzen helfen, damit die Temperaturen nicht zu tief abfallen. Beim Spitzwegerich bin ich gespannt, ob der keimt, denn der hat sich im Frühjahr bei uns richtig viel Zeit gelassen. Und da herrschten andere Temperaturen als im Gewächshaus vor.
Was du bei Schafgarbe und Spitzwegerich noch hättest probieren können: Pflanzen draußen ausbuddeln und in Töpfe pflanzen. Schafgarbe ist eine ziemlich robuste Staude, die eine Teilung der Wurzeln durchaus gut verkraftet. Und du hättest einen Wachstumsvorsprung. Bei Löwenzahn geht das eher nicht, ebensowenig wie bei Sauerampfer, da beide Pfahlwurzeln haben.
Schau mal hier, was im Winter im Gewächshaus so an Gemüse/Salat gezogen werden kann: https://www.krautundrueben.de/gewaechsh ... ter-nutzen .
"Wie war dein Wochenende?"
"Es hat nach nur 2 Tagen den Geist aufgegeben. Ich will ein Neues!"
Maravilla hat geschrieben: 31. Okt 2023, 19:48
Hast du normale Gartenerde genommen oder Anzucht- bzw. Kräutererde?
Ich habe die Erde aus den Kartoffeltöpfen wieder genommen.
Also quasi ein halbes Jahr lang abgestandene normale Gartenerde
Maravilla hat geschrieben: 31. Okt 2023, 19:48
Mein Problem wäre, dass ich nicht ans Gießen denken würde. Ist das Gewächshaus dicht? Dann könnte bei leichter Frostgefahr noch das Anzünden von Kerzen helfen, damit die Temperaturen nicht zu tief abfallen.
Das Gießen ist tatsächlich kein Problem, das mache ich einfach mit, wenn Herr und Frau Hund eh raus müssen
Die Kerzen helfen leider nicht wirklich, da das Gewächshaus nicht so wirklich dicht ist. Es ist zwar immer wärmer als draußen, aber es "zieht" zu viel raus.
Maravilla hat geschrieben: 31. Okt 2023, 19:48
Beim Spitzwegerich bin ich gespannt, ob der keimt, denn der hat sich im Frühjahr bei uns richtig viel Zeit gelassen. Und da herrschten andere Temperaturen als im Gewächshaus vor.
Was du bei Schafgarbe und Spitzwegerich noch hättest probieren können: Pflanzen draußen ausbuddeln und in Töpfe pflanzen. Schafgarbe ist eine ziemlich robuste Staude, die eine Teilung der Wurzeln durchaus gut verkraftet. Und du hättest einen Wachstumsvorsprung. Bei Löwenzahn geht das eher nicht, ebensowenig wie bei Sauerampfer, da beide Pfahlwurzeln haben.
Ich bin bei allem gespannt ob das überhaupt keimt
Ich hätte das einfach viel eher machen müssen, aber mal schauen, es ist jetzt einfach mal ein Experiment
Tatsächlich habe ich mir das mit dem Ausbuddeln auch schon überlegt... eventuell werde ich das Parallel noch machen.
Ich hab vor Jahren mal versucht im Winter an der Fensterbank Futterpflanzen für die Degus zu ziehen. Leider ist selbst da kaum was gewachsen. Erst im Februar fingen das Grünzeugs dann an zu wachsen. Es liegt also nicht nur an den Temperaturen. Vermutlich fehlt im Winter einfach das Licht.
Vermutlich wird es bei dir ähnlich sein. Ich bin auf jeden Fall gespannt was du berichten wirst.
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Ja Licht könnte wirklich ein Problem darstellen. Es gibt sogenannte Licht- und Dunkelkeimer. Lichtkeimer brauchen zwingend ausreichend Licht zum keimen. Unterschiedliche Pflanzenarten haben da unterschiedliche Anforderungen an die Tageslänge. Das heißt wenn bestimmte Lichtstundenzahlen unterschritten werden, gibt es viele Arten die gar nicht erst keimen. Erst wenn im Frühjahr die Tage wieder länger werden, geht es dann wieder los.
Aber da jibt es sone und solche und dann noch janz andere....
Könnte man einen UV-Strahler im Gewächshaus installieren?
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Liebe Grüße
Gabi
ja ich denke auch, dass das Licht noch eine große Rolle spielt.
Mal sehen... ich bin gespannt, aber bis jetzt tut sich noch nix
Game hat geschrieben: 2. Nov 2023, 21:54
Könnte man einen UV-Strahler im Gewächshaus installieren?
Theoretisch ja, aber praktisch macht das (für mich) keinen Sinn. Ich hab dort keinen Strom und müsste den extra hinlegen und dann verbrauchen die UV Lampen ja doch auch Strom, dann rechnet sich das mit dem gesäten Frischfutter leider schon nicht mehr.
Und mit UV Lampe könnte ich dann ja auch drinnen anpflanzen (also so theoretisch).
Wobei ich auch die Erfahrung gemacht habe, dass das künstliche Licht einfach nicht ans echte heranreicht
Anna
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Game hat geschrieben: 2. Nov 2023, 21:54
Könnte man einen UV-Strahler im Gewächshaus installieren?
Wäre zu einseitig. Pflanzen brauchen ja kein UV-Licht, sondern Tageslicht zum Wachsen. Der UV-Anteil deckt wellenlängenmäßig nur einen Teilbereich des natürlichen Lichts ab.
"Wie war dein Wochenende?"
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