Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Allgemeine Fragen und Antworten vor oder kurz nach der Anschaffung durch "Deguneulinge".
Viktor.K
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Gestern mit den dreien wieder mal beim TA gewesen.

3x Zahnsanierung der Backenzähne, mit Schmerzmittel und Gasnarkose je 134,26 inkl. Steuer. Gesamt also 402,78.

Gesamtbilanz bei drei Degus und ca. 18 Monaten Deguhaltung: ca. 3,5 k an Tierarztkosten

So toll wie unsere Degus auch alle sind, gehen einem die Tierarztkosten aufgrund der Zähne ganz schön an die Substanz.

Gruß
Viktor
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Frank
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Selbst bei einer kleinen Gruppe sollte man für den Fall der Fälle einen Tausender auf Reserve haben. Bei Hunden und Katzen wechseln beim TA noch ganz andere Beträge den Besitzer ... *aaahhh* Die Haltung von Heimtieren - nicht nur von Degus - ist kein billiges Hobby. :(

Ciao, Frank
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Octodon
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Wobei sich gerade bei Zahngeschichten imho aber auch sehr, sehr oft die Frage stellt, ob diese regelmäßigen und engmaschigen Kontrollen/Behandlungen tatsächlich auch IMMER so gerechtfertigt sind 8-) Ich kann und will das natürlich nicht pauschalisieren, denn es gibt definitiv Tiere mit grundsätzlich katastrophalem Gebiss. Aber bei den meisten Tieren verlängern sich die Kontrollintervalle mit der Zeit. Auch die Ernährung spielt da mit hinein und der Halter kann auch viel selbst tun. Natürlich ist das auf der anderen Hand gerade für Einsteiger sehr, sehr schwer abwägbar.
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chaya93
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

ja, ein Hoch auf die Ernährung.
Ich habe ja durchaus einige Zahnpatienten dabei und freue mich immer über Frühling/Sommer/Herbst, weil durchs Frischfutter die Intervalle enorm(!) verlängert werden können.
Anna

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Frank
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Frischfutter hat es bei uns auch jede Menge. Selbst im jetzt Winter versuchen wir uns da mit Salat und Chicoree zu behelfen. Und Brombeersträucher hat es auch in immergrünen Varianten.

Was ich mir wünschen täte, wäre, dass man für Tierarztbesuche die Mehrwertsteuer abschafft. Leistungen in der Humanmedizin (IGEL inlusive) sind schließlich auch mehrwertsteuerfrei. Und der Tierschutz steht als Staatsziel ja sogar im Grundgesetz ... :thinking:

Ciao, Frank
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friday
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Frank hat geschrieben: 4. Mär 2025, 21:38 Frischfutter hat es bei uns auch jede Menge. Selbst im jetzt Winter versuchen wir uns da mit Salat und Chicoree zu behelfen. Und Brombeersträucher hat es auch in immergrünen Varianten.
Hallo,
Das mit dem Frischfutter ist wirklich super. Ich muss mich selber auch wieder mehr motivieren zu sammeln.. Hatte mir ja früher extra einiges angepflanzt, aber nach dem Umzug... Naja da hatte ich dann reichlich Kräuter auf der Terrasse. Aber jetzt sein Ben da ist. Ja die Pflanzen stehen am Haus noch auf der Terrasse aber hmm...

Salat und Chicorée nutzen die Zähne nur leider nicht so gut ab. Auf gekauften Salat oder auch mal Kohl oder Spinat greife ich im Winter ja auch gerne zurück, aber für die Zähne wäre tatsächlich anderes effektiver, wie die Brombeere usw. Also Frank keine Kritik an dir, mache es nicht anders, wollte nur darauf hinweisen, dass Salat halt da leider nicht so viel bringt.

LG annika
Octodon
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

friday hat geschrieben: 5. Mär 2025, 06:45
Salat und Chicorée nutzen die Zähne nur leider nicht so gut ab. Auf gekauften Salat oder auch mal Kohl oder Spinat greife ich im Winter ja auch gerne zurück, aber für die Zähne wäre tatsächlich anderes effektiver, wie die Brombeere usw. Also Frank keine Kritik an dir, mache es nicht anders, wollte nur darauf hinweisen, dass Salat halt da leider nicht so viel bringt.

-> Salat ist auch insofern problematisch, weil er vor allem im Winter sehr nitratverseucht sein dürfte. Wenn es sich denn nicht gerade um Feldsalat, Postelein (Portulak) oder andere Wintersalate handelt. Generell mein Tip: ausschließlich bio und saisonal kaufen. Oder am besten gleich selbst anbauen (geht auch im Balkonkasten).

-> Chicoree und Radiccio (beides Abarten der Zichorie) sind hingegen unproblematisch und auch gut aufgrund ihrer Bitterstoffe (Leberschutz) sehr wertvoll.

-> Laub (auch von der Brombeere) wird im Winter nicht gern gefressen. Bietet man da Zweige an (was ich persönlich nicht täte), werden vermutlich hauptsächlich die jungen Triebe interessant sein. Laub - egal von welcher Pflanze - verliert schon ab ca. Mitte, Ende Mai ihre Attraktivität für die Tiere, da die Pflanze mit der Zeit altert und das für die Tiere wertvolle Protein aus den jungen Trieben zunehmend in unattraktives Lignin umgewandelt wird. Gleiches gilt auch für Gräser, weswegen ich im Laufe des Sommers zunehmend auf Blüten setze in der Frischfütterung.

Eine gute Winterfütterung besteht imho vor allem aus frischem Schnitt geeigneter Gehölze, unproblematischem Wintergemüse wie Topinambur und Wintersalaten, frühen Frühjahrskräutern wie Scharbockskraut, Löwenzahn, Gänseblume und Schlüsselblume. Wie immer wichtig: verschiedene Sachen anbieten.
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Frank
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Re: Tierarztkosten? Eure Erfahrungen bitte!

Brombeerblätter immergrüner Arten (da wachsen einige Sträucher bei uns) werden von Porthos und Ronja (und auch von Valentina, als sie noch lebte) begeistert angenommen, totz der Stacheln. Gänseblümchen bekommen sie natürlich auch. Und mittlerweile zeigen sich auch schon wieder erste Blätter vom Spitzwegerich. Der Löwenzahn hat aktuell Winterpause.

Vom Salat bekommen sie nur mäßig. Auch ist da der Appetit nicht ganz so groß. Chicoree wird da noch lieber gefressen.

Ab dem März wird es ja langsam mit der Auswahl wieder besser. :)
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