Unsere Maus hat heute ein bisschen Grünes gefressen. Meist nur mit direktem Vorhalten,zweimal hat sie sich auch was selbst genommen, aber sie frisst nur minimengen und legt es dann wieder weg. Vieles zerpflückt sie, was irgendwie wütend aussieht. Das können wir gar nicht so richtig deuten.
TA will morgen nochmal röntgen um die Aufgasung zu kontrollieren. Ergibt das Sinn?
Er empfiehlt, das Emeprid erst wegzulassen,wenn sie komplett alleine frisst, mindestens bis Ende der Woche. Das wären aber sechs Tage und ich lese auch überall 3-4 Tage. Wir haben heute auf jeden Fall die Abstände erhöht (auch weil wir ihr sonst keine Chance geben können für Appetit auf Futter, weil sie bei all den Medikamenten sonst nie Pause dazwischen hat).
Insgesamt habe ich das Gefühl,dass sie wacher ist, sie geht zumindest selbst zum Napf zum trinken.
Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
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- DaLo
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Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Hmmm... dann sprechen wir von unterschiedlichen SymptomenNila hat geschrieben: 28. Jul 2026, 23:26 Der Tierarzt meinte, die Aufgasung merkt man selten per Hand, bei ihr merken wir auch nichts.
Ich kenne Aufgasungen ausschließlich so, dass der Degu im blödsten Fall aufgeblasen wie ein Luftballon ist, so dass man es bereits optisch eindeutig erkennt oder man die Aufgasung deutlich spürt. Man kann doch sogar Köttel im Darm ertasten, wieso soll man einen aufgeblähten Bauch nicht spüren können? Ich habe den Eindruck, ich gehe von etwas anderem aus, als im konkreten Fall vorliegt.
Das hätte ich normalerweise verneint, da ich ja davon ausgehe, man kann es zumindest ertasten, aber da bin ich jetzt völlig verunsichert, wovon wir sprechen. Von daher würde ich dem folgen, was der TA meint, machen zu müssen.Nila hat geschrieben: 29. Jul 2026, 17:15 TA will morgen nochmal röntgen um die Aufgasung zu kontrollieren. Ergibt das Sinn?
Das klingt doch ingesamt zuversichtlich. Vor allem, dass sie viel trinkt.Nila hat geschrieben: 29. Jul 2026, 17:15 Insgesamt habe ich das Gefühl,dass sie wacher ist, sie geht zumindest selbst zum Napf zum trinken.
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Ich verstehe das auch nicht wirklich. Die Behandlung der Aufgasung erschien mir sehr kompetent. Der TA meint aber, das Atemproblem komme allein davon. Das Atemproblem hat sie aber seit über einer Woche, als sie noch normal gefressen hat. Fressen Degus mit Aufgasung noch normal? Und woher soll die denn da gekommen sein? Und dann hätte sie ja über eine Woche eine Aufgasung. Kann das denn über einen so langen Zeitraum unbehandelt (also wir waren ja zweimal beim TA,aber da hieß es ja beginnendeLungenentzündung) überhaupt sein, dass das ein Degu durchhält? Laut Befundbericht eine hochgradige gastrointensinale Stase mit massiver Typmanie, also schon das gleiche,was du meintest.
Ich habe zwar das Gefühl,dass sie sich bezüglich des Fütterns stabilisiert (Chicorée scheint hier auch gut anzukommen) und Einzelbissen selbst wieder nimmt und durch das viele Päppeln auch wacher wird. Aber am Atemproblem sehe ich nicht wirklich Veränderungen.
Was kann denn das sonst noch sein?
Ich habe zwar das Gefühl,dass sie sich bezüglich des Fütterns stabilisiert (Chicorée scheint hier auch gut anzukommen) und Einzelbissen selbst wieder nimmt und durch das viele Päppeln auch wacher wird. Aber am Atemproblem sehe ich nicht wirklich Veränderungen.
Was kann denn das sonst noch sein?
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Röntgen geht bei diesem TA in fünf Minuten. Krass, die Maus war wirklich so kurz weg und hat die Kurznarkose prima vertragen (ich fand die trotzdem unnötig). Die neuen Röntgenbilder sind nicht mehr ganz schwarz im Bauch, aber immernoch sehr viel Gas
also noch lange nicht über den Berg. Woran merken wir, dass es ihre Verdauung selbst macht und nicht das Emeprid? Wir haben das aber schon deutlich reduziert und geben nur noch zwei statt dreimal, aktuell mit 13h Abstand und bei jeder Gabe warten wir ein/zwei Stunden länger. Sab simplex findet der TA unnütz, aber ich habe es jetzt dennoch mit 2x täglich gegeben und finde,es ging ihr heute besser. Sie hat heute mehrfach selbst getrunken und gegessen (Minimengen) und vorgehaltenes vor dem Päppeln auch meist genommen und zwei,dreimal abgebissen, vorhin sogar einen kleineren Stängel von der Löwenzahnblüte komplett gefuttert. Päppeln versuchen wir im Abstand zu reduzieren und geben meist nur noch ein ml. Ihr Gewicht hält sie zumindest. Ist ein bisschen ein Spagat, damit sie noch Lust auf selber futtern hat.
Jemand noch Ideen, was wir optimieren können?
Jemand noch Ideen, was wir optimieren können?
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Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Hallo Nila,
wie ist die Lage?
Ich habe nichts mehr auf die letzte Nachricht geschrieben, weil ich nichts Konstruktives beitragen konnte.
Meinen Hinweis mit dem Rodicare akut hattet Ihr gelesen? Das ist wirklich gut, um die Verdauung zu unterstützen.
wie ist die Lage?
Ich habe nichts mehr auf die letzte Nachricht geschrieben, weil ich nichts Konstruktives beitragen konnte.
Meinen Hinweis mit dem Rodicare akut hattet Ihr gelesen? Das ist wirklich gut, um die Verdauung zu unterstützen.
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Wir kommen in mini Schrittchen voran. Sie ist deutlich aktiver, gestern haben wir tagsüber nur noch vereinzelt gepäppelt. Allerdings ist die Atmung immer noch nicht besser, aber es geht ihr ersichtlich besser. Trotzdem sehr zehrend, weil weder sie noch wir das nächtliche Wecken zum päppeln noch gut mitmachen. wir schaffen es auch immernoch nicht,Brei hinter die Zähne seitlich zu geben, schon gar nicht mit einer Spritze ohne Spitze. Anscheinend sind wir da zu ungeschickt. Zum Glück klappt es mit viel Geduld und "dranspritzen" aber sie mag es wirklich gar nicht. Und sie jedes Mal zu fixieren, bringt sie immernoch total außer Atem.
Mal gucken, ob wir sie nachher nochmal zum Tierarzt mitnehmen. Gestern (ohne, dass sie dabei war) hieß es, dass sowas eben lange dauere. Aber trotzdem denke ich,wenn sie jetzt wieder fitter wird und frisst, kann doch der Druck auf die Lunge nicht mehr so doll sein, da muss doch das Atmen endlich besser werden. Heute gehen wir allerdings mit der nächsten Deguline hin. Das Niesen ist bei ihr ist nicht besser geworden und sie hat abgenommen und nimmt nicht mehr alle Leckerlis an, also vermutlich noch ein Zahnpatient. So langsam ist das wirklich sehr zermürbend. Wenn sie jetzt auch noch so eine fatale Diagnose bekommt, weiß ich wirklich nicht, wie wir das noch stemmen sollen. Die Kinder kommen aus der Traurigkeit ja gar nicht mehr raus
Mal gucken, ob wir sie nachher nochmal zum Tierarzt mitnehmen. Gestern (ohne, dass sie dabei war) hieß es, dass sowas eben lange dauere. Aber trotzdem denke ich,wenn sie jetzt wieder fitter wird und frisst, kann doch der Druck auf die Lunge nicht mehr so doll sein, da muss doch das Atmen endlich besser werden. Heute gehen wir allerdings mit der nächsten Deguline hin. Das Niesen ist bei ihr ist nicht besser geworden und sie hat abgenommen und nimmt nicht mehr alle Leckerlis an, also vermutlich noch ein Zahnpatient. So langsam ist das wirklich sehr zermürbend. Wenn sie jetzt auch noch so eine fatale Diagnose bekommt, weiß ich wirklich nicht, wie wir das noch stemmen sollen. Die Kinder kommen aus der Traurigkeit ja gar nicht mehr raus
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Also meine anfänglich positive Meinung zu diesem Tierarzt wird auch zunehmend eingetrübt. Unsere Niesdeguline wurde nicht geröngt, sondern auf Atemwegsinfekt untersucht. Es ist wirklich doof, dass man da nur sein Tier abgibt und dann nach Stunden abholen kann und darauf angewiesen ist, dass die Arzthelfer die relevanten Infos weiter geben. Und nur weil wir wg unserer Aufgasungspatientin nicht sofort Ja, unbedingt zum Röntgen geschrien haben, wurde das bei der Schnupfendeguline nicht gemacht, obwohl wir ausdrücklich vorher gesagt haben,dass wir Zahnprobleme vermuten und deswegen auch den Abgabetermin zur OP-Zeit bekommen haben. Empfohlen wurde eine Laboranalyse eines Abstrichs für 150€ oder prophylaktisch mit AB Orniflox zu behandeln. Und wenn es denn hilft, können wir Meloxidyl weiter geben. Der Verlaufsbericht ist voller Fehler und wir sind extrem frustriert, weil wir jetzt genauso wenig wissen, wie vorher. Wir können nächste Woche Mittwoch zum Röntgen kommen. Soll man wirklich prophylaktisch AB geben? Schmerzmittel ja oder nein? Sie hat es wegen des Niesens zusammen mit dem Aufgasungsdegu eine gute Woche bekommen. Als es dann hieß,das ist kein Infekt sondern Aufgasung, haben wir es weggelassen, da hat sie dann aber abgenommen und eben auch nicht alles an Futter mehr genommen.
Und für unsere Aufgasungspatientin gabs auch nix weiter. Sollen halt weiter beobachten. Weder eine Rückmeldung,wie lange das anhalten kann noch ob wir nachts weiter päppeln müssen... Sondern nur, dass wir auf Verdacht Orniflox geben sollen. Toll, diese Empfehlung gabs schon letzte Woche Montag für fünf Tage und wir haben dementsprechend Samstag abgesetzt. Soll ich da jetzt echt wieder anfangen?
Wir empfinden sie heute weiter als stabilisiert, sie nimmt aber grammweise ab, allerdings haben wir natürlich keine Ahnung, was und ob sie dort überhaupt gefressen hat. Früh vor dem Hinbringen hat sie gefressen. Zurück hat sie uns einen Sonnenblumenkern und ein bisschen Chicorée abgenommen, aber natürlich sind alle nach dem Tag platt im Nest verschwunden.
Unsere Zahnpatientin wurde mitbehandelt, auch ohne Röntgen, obwohl ich wegen der Zweitmeinung da war. Bei ihr wurden sogar die Schneidezähne geschliffen und eingekürzt, obwohl die aus meiner Sicht völlig okay sind. Sie ist unser nagefreudigstes Degu,die eher nix an den Schneidezähnen hat.
Wir sind gerade total frustriert.
Hat irgendwer noch eine Idee,was wir machen können oder es sein könnte?
Und für unsere Aufgasungspatientin gabs auch nix weiter. Sollen halt weiter beobachten. Weder eine Rückmeldung,wie lange das anhalten kann noch ob wir nachts weiter päppeln müssen... Sondern nur, dass wir auf Verdacht Orniflox geben sollen. Toll, diese Empfehlung gabs schon letzte Woche Montag für fünf Tage und wir haben dementsprechend Samstag abgesetzt. Soll ich da jetzt echt wieder anfangen?
Wir empfinden sie heute weiter als stabilisiert, sie nimmt aber grammweise ab, allerdings haben wir natürlich keine Ahnung, was und ob sie dort überhaupt gefressen hat. Früh vor dem Hinbringen hat sie gefressen. Zurück hat sie uns einen Sonnenblumenkern und ein bisschen Chicorée abgenommen, aber natürlich sind alle nach dem Tag platt im Nest verschwunden.
Unsere Zahnpatientin wurde mitbehandelt, auch ohne Röntgen, obwohl ich wegen der Zweitmeinung da war. Bei ihr wurden sogar die Schneidezähne geschliffen und eingekürzt, obwohl die aus meiner Sicht völlig okay sind. Sie ist unser nagefreudigstes Degu,die eher nix an den Schneidezähnen hat.
Wir sind gerade total frustriert.
Hat irgendwer noch eine Idee,was wir machen können oder es sein könnte?
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Das meiste, was ich von deinem Tierarzt lese, ist gar nicht soooo schlecht.
Ich kenne es auch so, dass man nur extreme Aufgasungen tasten oder sehen kann. Und ein deguerfahrener Tierarzt muss nicht zwingend röntgen, wie es immer gerne heißt. Mit entsprechender Erfahrung und Sorgfalt sieht er auch so in Narkose, ob Zahnprobleme vorliegen, denn keiner hat im Mäulchen das perfekte Gebiss, aber einen End-Stage-Kiefer.
Allerdings hätte man, wie von euch gewünscht, zumindest den Kopf noch von links und rechts röntgen können, wenn sie sowieso schon in Narkose gelegt wurde.
Wenn ich dem Beitrag richtig gefolgt bin, könnte auch das AB angeschlagen haben. Dann sollte es aber auch nicht vorzeitig abgesetzt werden.
Das Kürzen der Schneidezähne allein ist meist nicht sinnvoll, da die Probleme in der Regel bei den Backenzähnen beginnen. Bei zuchtbedingten Fehlbissen kann es natürlich auch einmal anders sein und wirklich nur die Schneidezähne zu lang - aber fast immer ist es anders, nämlich dass hinten schon lange alles stark zu hochgewachsen steht und behandlungsbedürftig bis DANN dadurch, dass das Mäulchen kaum mehr zugeht bzw. die Kaubewegung unmöglich geworden ist und damit sich die Schneidezähne nicht mehr aneinander abreiben, dann auch vorne sichtbar die Schneidezähne länger werden. Deshalb sind diese TA-Berichte meist ein Zeichen, dass der TA den Zahnstatus nicht beurteilen kann. Wie gesagt - gibt seltene Ausnahmen, da ist es aber meistens nicht nur einmal so, sondern eine Dauernbaustelle wg Überbiss.
Nicht auszuschließen ist jedoch, dass auch der Zahndegu gerade hitzebedingt durch die schlechtere Luft parallel so etwas wie einen beginnenden Mykoplasmenschub hat und dein TA gar nicht so daneben lag mit seiner Untersuchung...
Dennoch wäre eine Zweitmeinung unter Mitnahme der Bilder etc. sicher keine schlechte Idee. Falls ihr wechseln möchtet: Kennt ihr diese Praxen bzw. seid ihr dort bereits gewesen:
- Dr. Christine Fabritius in Leipzig (AG Kleinsäuger, viele positive Rückmeldungen rund um Nager)?
- Tierarztpraxis Jähnig in Leipzig (deguerfahren, positive Rückmeldungen)
Das sind meines Wissens die bestmöglichen Anlaufstellen in Leipzig. Insgesamt ist es in der gesamten Gegend aber schwierig mit deguerfahrenen Tierärzten. Daher besser nicht blind irgendwo Neues ausprobieren. Alle anderen Empfehlungen sind deutlich weiter entfernt.
LG
Ich kenne es auch so, dass man nur extreme Aufgasungen tasten oder sehen kann. Und ein deguerfahrener Tierarzt muss nicht zwingend röntgen, wie es immer gerne heißt. Mit entsprechender Erfahrung und Sorgfalt sieht er auch so in Narkose, ob Zahnprobleme vorliegen, denn keiner hat im Mäulchen das perfekte Gebiss, aber einen End-Stage-Kiefer.
Allerdings hätte man, wie von euch gewünscht, zumindest den Kopf noch von links und rechts röntgen können, wenn sie sowieso schon in Narkose gelegt wurde.
Wenn ich dem Beitrag richtig gefolgt bin, könnte auch das AB angeschlagen haben. Dann sollte es aber auch nicht vorzeitig abgesetzt werden.
Das Kürzen der Schneidezähne allein ist meist nicht sinnvoll, da die Probleme in der Regel bei den Backenzähnen beginnen. Bei zuchtbedingten Fehlbissen kann es natürlich auch einmal anders sein und wirklich nur die Schneidezähne zu lang - aber fast immer ist es anders, nämlich dass hinten schon lange alles stark zu hochgewachsen steht und behandlungsbedürftig bis DANN dadurch, dass das Mäulchen kaum mehr zugeht bzw. die Kaubewegung unmöglich geworden ist und damit sich die Schneidezähne nicht mehr aneinander abreiben, dann auch vorne sichtbar die Schneidezähne länger werden. Deshalb sind diese TA-Berichte meist ein Zeichen, dass der TA den Zahnstatus nicht beurteilen kann. Wie gesagt - gibt seltene Ausnahmen, da ist es aber meistens nicht nur einmal so, sondern eine Dauernbaustelle wg Überbiss.
Nicht auszuschließen ist jedoch, dass auch der Zahndegu gerade hitzebedingt durch die schlechtere Luft parallel so etwas wie einen beginnenden Mykoplasmenschub hat und dein TA gar nicht so daneben lag mit seiner Untersuchung...
Dennoch wäre eine Zweitmeinung unter Mitnahme der Bilder etc. sicher keine schlechte Idee. Falls ihr wechseln möchtet: Kennt ihr diese Praxen bzw. seid ihr dort bereits gewesen:
- Dr. Christine Fabritius in Leipzig (AG Kleinsäuger, viele positive Rückmeldungen rund um Nager)?
- Tierarztpraxis Jähnig in Leipzig (deguerfahren, positive Rückmeldungen)
Das sind meines Wissens die bestmöglichen Anlaufstellen in Leipzig. Insgesamt ist es in der gesamten Gegend aber schwierig mit deguerfahrenen Tierärzten. Daher besser nicht blind irgendwo Neues ausprobieren. Alle anderen Empfehlungen sind deutlich weiter entfernt.
LG
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Wir haben das AB nicht vorzeitig abgesetzt, sondern auf deren Empfehlung nochmals gewechselt auf Orniflox und genau die fünf Tage gegeben,die im Behandlungsplan standen (und davor erst Baytril und anschließend Doxicyclin). Woran sieht du,dass das AB angeschlagen haven könnte? Die Atmung wurde ja gar nicht besser. Aktuell haben wir Rückschritte, vermutlich weil sie tagsüber zu wenig bekommen hat. Dort hat ja keiner auf sie geachtet. Selbst genommen hat sie jetzt gar nichts mehr und auch mit immer wieder direkt Vorhalten nur extreme Minimengen, so wie vor zwei, drei Tagen etwas
hoffentlich bekommen wir das morgen wieder stabilisiert. Dabei hatten wir gehofft, die nächtlichen Päppelabstände heute etwas erhöhen zu können.
Ja, in Narkose kann man den Zahnstatus vielleicht beurteilen, aber bei unserem Niesdegu wurde die ja auch nicht gemacht. Und ich finde,es klingt eher nach Zähnen,als nach Erkältung (die ja nach zwei Wochen auch mal vorbei sein müsste). Aber natürlich wäre ich froh,wenn es "nur" eine Erkältung wäre. Aber auf Verdacht AB geben? Obwohl es vielleicht die Zähne sind?
Unserem Zahndegu geht es prima, trotz der bedrückenden Diagnose. Die war ja nur da, weil ich eine Zweitmeinung wollte und eigentlich die Kontrolle dran war,aber wegen Urlaub unserer eigentlichen TÄ und unserem (der ha nun leider flach fiel) erst sehr spät angesetzt war und auch dachte, das könnte ich optimieren,wenn sie da jetzt mit dran ist.
Ja, in Narkose kann man den Zahnstatus vielleicht beurteilen, aber bei unserem Niesdegu wurde die ja auch nicht gemacht. Und ich finde,es klingt eher nach Zähnen,als nach Erkältung (die ja nach zwei Wochen auch mal vorbei sein müsste). Aber natürlich wäre ich froh,wenn es "nur" eine Erkältung wäre. Aber auf Verdacht AB geben? Obwohl es vielleicht die Zähne sind?
Unserem Zahndegu geht es prima, trotz der bedrückenden Diagnose. Die war ja nur da, weil ich eine Zweitmeinung wollte und eigentlich die Kontrolle dran war,aber wegen Urlaub unserer eigentlichen TÄ und unserem (der ha nun leider flach fiel) erst sehr spät angesetzt war und auch dachte, das könnte ich optimieren,wenn sie da jetzt mit dran ist.
Re: Aufgasung bitte wieder dringend Hilfe!
Mein Hauptpunkt oben sind die Tierarztempfehlungen, die ich für dich herausgesucht hatte :Nila hat geschrieben: 5. Aug 2026, 00:38 Wir haben das AB nicht vorzeitig abgesetzt, sondern auf deren Empfehlung nochmals gewechselt auf Orniflox und genau die fünf Tage gegeben,die im Behandlungsplan standen (und davor erst Baytril und anschließend Doxicyclin). Woran sieht du,dass das AB angeschlagen haven könnte?
Die Infos über die Degus ziehen sich über zwei jüngere Beiträge und über einige Tage und Austausche und mehr als ein (namenloses) Tier, weshalb ich aufgrund dessen, dass du anfangs geschrieben hattest, der Degu fräße wieder etwas usw durchaus vorsichtig meine Annahme aus den letzten Beiträgen hier geschrieben hatte:Dennoch wäre eine Zweitmeinung unter Mitnahme der Bilder etc. sicher keine schlechte Idee. Falls ihr wechseln möchtet: Kennt ihr diese Praxen bzw. seid ihr dort bereits gewesen:
- Dr. Christine Fabritius in Leipzig (AG Kleinsäuger, viele positive Rückmeldungen rund um Nager)?
- Tierarztpraxis Jähnig in Leipzig (deguerfahren, positive Rückmeldungen)
Das sind meines Wissens die bestmöglichen Anlaufstellen in Leipzig. Insgesamt ist es in der gesamten Gegend aber schwierig mit deguerfahrenen Tierärzten. Daher besser nicht blind irgendwo Neues ausprobieren. Alle anderen Empfehlungen sind deutlich weiter entfernt.
Das mit dem Absetzen war keine Unterstellung, ihr hättet das schon gemacht - ich kenne es leider nur als recht häufige Reaktion von Haltern beim Eintritt einer gewissen Verbesserung, gerade wenn die Sorge um das Darmbiom mit reinspielt. Und wollte für den Fall ermutigen, dann noch etwas durchzuhalten.Wenn ich dem Beitrag richtig gefolgt bin, könnte auch das AB angeschlagen haben.
Wichtig ist ja aber eben, was DU wahrnimmst und machst - du siehst den Degu.
Du warst beim Tierarzt.
Beim Mitlesen sieht das ganze für mich nun schon eine Weile so aus, als wäre deine tierärztliche Situation vorsichtig ausgedrückt nicht optimal, deshalb habe ich für dich gesucht, falls einer von beiden oder beide aktuell noch nicht der von dir konsultierte TA ist. Denn ja: Wenn sie tatsächlich dem Zahndegu gar nicht ins Mäulchen geschaut haben, wäre es eine reine Verdachtsgabe des ABs und das macht alles völlig unötig mühsam.
Auch wenn selbst der beste TA keine Wunder bewirken kann, so erhöht er aber doch die Chance auf einen bestmöglichen Ausgang enorm.
