zweite Gruppe im selben Zimmer?

Rund um die Vergesellschaftung von Degus
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Detaillierte Informationen zu Vergesellschaftungen findet ihr in unserem Infoblatt zur Vergesellschaftung und dem Infoblatt zur Vergesellschaftung von älteren Degus.
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Nila
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zweite Gruppe im selben Zimmer?

Hallo in die Degurunde ;-)

unsere ehemalige Gruppe von fünf Tieren hat innerhalb der letzten Monate zwei Tiere verloren und wird in Zukunft zwei weitere verlieren (retrogardes Zahnwachstum der einen, bösartiger Tumor der anderen mit unklarer, aber wenig positiver Prognose). Mir ist wichtig, dass wir nicht irgendwann eine Deguline alleine haben werden. Im Krankheitsunterforum hatte mir DaLo geraten, dass wir dennoch warten sollen, bis es nur noch zwei sind, um nicht zusätzlichen Stress in die Gruppe zu bringen. Das mit dem Stress wäre auch meine Sorge. Um beidem gerecht zu werden, haben wir überlegt, jetzt schon eine kleine Gruppe (zwei-drei Tiere) zu übernehmen und diese in einem neuen Käfigteil zu halten, der perspektivisch an den bestehenden Käfig mit dran soll, aber erstmal auf der anderen Seite des Zimmers stehen würde. Wäre das auch Stress für unsere bestehende Gruppe? Aus der Haltung, wo wir sie übernommen hatten, kannten sie eine andere Gruppe (aus der ein Einzeltier blieb, was dann Teil unserer Fünfergruppe wurde) im selben Zimmer. Dort hatte die VG wohl nicht geklappt und dann haben die zwei Gruppen über einen langen Zeitraum in einem getrennten Käfig gelebt. Ich hätte gerne viel Zeit, um die neuen Degus auszusuchen, ankommen zu lassen (und sie kennenzulernen) und irgendwann zu vergesellschaften. Wir haben ja nicht wirklich viel Erfahrung, deswegen würde ich es gerne in Ruhe und mit Beratung (wer könnte dazu passen, wonach sollten wir suchen) haben, wo wir keinen Druck haben, möglichst schnell ein Tier finden zu müssen, dass zum letztverbliebenden Degu halbwegs passt, damit sie nicht alleine ist. Auch habe ich hier gelesen, dass Zeit für die Vergesellschaftung ein wichtiger Faktor ist. Aktuell ist unsere Gruppe noch zu dritt (und bleibt es hoffentlich noch länger als befürchtet), wir haben also insofern keinen akuten Stress und könnten alles in Ruhe angehen. Würde das für beide Gruppen gut funktionieren oder sind zwei Gruppen in einem Raum auch nicht gut? Hat die neue Gruppe dann überhaupt einen Anreiz, die verbleibende letzte Deguline irgendwann aufzunehmen und sich auf etwas Neues einzustellen, wenn sie hier schon heimisch sind? Könnte man perspektivisch beide Käfige mit Trenngitter nebeneinander stellen (der aktuelle Käfig soll perspektivisch die Seite wechseln, da kommt zu schnell Zugluft hin) oder wäre das dann zuviel Stress? Geplant wäre der Umzug des bestehenden Käfigs auf die andere Seite im Winter/Frühjahr, damit ich nächsten Sommer wieder gescheiter lüften kann. Bis auf den Tausch der rechten Außenwand mit der linken Außenwand (womit der Wassernapf die Seite wechseln würde) wäre dabei keine Veränderung am Käfig zwingend notwendig. Unsere aktuelle Gruppe erlebe ich als neugierig gegenüber Neuem, Käfigumgestaltung ist immer spannend für sie und wird sofort in Beschlag genommen (manches von dem, was wir vorher überlegt hatten, stellte sich in der Realität dann doch als nicht so gut und ausbaufähig dar, das Sandbad haben wir jetzt schon dreimal gewechselt :roll: ).

In meinem Kopf macht das mit einer zweiten Gruppe Sinn, aber ist es auch gut für die Degus? Da fehlen uns dann doch noch Erfahrungswerte und ich würde gerne euren Rat einholen. Und gäbe es ein Infektionsrisiko bei Haltung im selben Zimmer durch die neue Gruppe, die evtl irgendwelche Keime "mitbingen"? Falls ja, wie begegnet man dem? Anderes Zimmer zu Beginn? Das schiene mir dann auch viel Stress für die neue Gruppe.

Wonach sucht man dann am besten? Das würde mich auf jeden Fall bereits jetzt interessieren, weil ich dann quasi dauerhaft die Augen danach offen halten könnte und im Falle des Falles sofort lossuchen könnte und nicht noch damit zu lange Wartezeit vergehen müsste. Und wenn eine zweite Gruppe sinnvoll ist, wäre es natürlich ggf. zeitnäher relevant (wobei wir den Käfig erstmal bauen müssten *pfeif* ). Unsere vermutlich letztverbleibende Deguline ist vermutlich irgendwo zwischen 2-4 Jahren alt (als wir sie im März übernommen haben, hieß es ganz zu Beginn 1,5 Jahre, dann 2,5 Jahre, dann auch mal 3,5 Jahre und dann irgendsowas dazwischen), die Zahnpatientin ist ihre Schwester und die Deguline mit dem Tumor soll wohl so etwa 5 Jahre alt sein, wobei ich meine, dass die Vorbesitzerin meinte, zwischen den Degus liegen zumindest zwei Jahre. Nach allem, was wir so erfahren haben, würde ich vermuten, die beiden Jüngeren sind um die drei, die älteren waren bzw. sind irgendetwas über fünf. Ich würde aktuell (später dann entsprechend angepasst) nach einer Gruppe Degus suchen, die so zwischen 2-4 Jahren sind, was ja vermutlich in etwa das Alter der gesunden Deguline ist. Passt das? Und zwei oder drei Tiere? Mir wären eigentlich drei lieber, weil ich finde, dass eine Gruppe irgendwie schöner als ein Paar ist und wenn wir viel Glück haben unsere bestehende Gruppe ja vielleicht doch noch ein bisschen länger Zeit hat. Allerdings hätten wir dann sechs Degus. Denen muss man ja auch erstmal gerecht werden.

Unsere gesunde Deguline war und ist unser scheuestes Tier und kam mit gerade mal 200g zu uns, wiegt jetzt zumeist um die 225-235g, hört auf ihren Namen, frisst auch von der Hand, ist aber definitiv weiter deutlich scheuer und ängstlicher als der Rest der Gruppe. Sie war nach unserer Einschätzung immer die Rangniedrigste, hat aber in letzter Zeit angefangen, bei Sämereien auch deutlich zu machen, dass das jetzt ihre sind (wo sie anfänglich nur immer schnell etwas schnappte und dann damit ins Versteck lief, was sie auch heute noch manchmal macht, aber eben auch vorne bei uns frisst). Wir haben sie von den Vorbesitzern als Beißerin bekommen, die wir keinesfalls ohne Schutz anfassen dürften. Bei uns hat sie noch nie gebissen, wir haben sie auch schon ein paar Mal hochgenommen (das waren eher so versehentliche Schreckmomente wie beim Wiegen aus dem Tunnel geflitzt und dann schnell wieder hochgenommen und in den Käfig gesetzt; wir können aber auch die Hand bewegen, wenn sie drauf sitzt und frisst), unsere TÄ hat sie allerdings auch nur in Narkose gehändelt bekommen.

Unsere Gruppe insgesamt hat und hatte kaum Rangthemen, an denen war die gesunde Deguline allerdings nie beteiligt. Zwischen der Tumorpatientin, der Zahnpatientin und der ehemaligen Lungenpatientin gab es vereinzelte Tage, wo mal einer dem anderen aufritt oder ihn eine halbe Etage durch den Käfig verfolgte (das aber in wechselnder Konstellation), aber das waren wirklich kurze und einzelne Momente. Sonst sind sie immer alle sehr fürsorglich miteinander und kümmern sich immer sehr um kranke Degus.

Die Fünfjährige führt wohl aktuell die Gruppe (ist auch mit Abstand unser größtes und kräftigstes Degu), macht da schon auch deutlich, dass sie die Erste zu sein hat, die ein Leckerli bekommt (sie drängelt sich vor, toleriert es aber, wenn wir einem anderen Degu dann doch zuerst was geben), ist aber nach meiner Einschätzung nicht übermäßig dominant, denn als wir sie übernommen haben, war die Deguline, die als erstes starb, wohl unsere Rudelführerin. Sie ist absolut sozial, hat damals wie auch jetzt wieder ganz doll "mitgepflegt", bei der vormaligen Rudelführerin hat sie fast nur gefressen, wenn sie gesehen hat, dass wir die Patientin versorgen, ansonsten war sie bei ihr und hat sie gekuschelt. Auch bei der Lungenpatientin hat sie immer wieder dafür gesorgt, dass diese es warm hatte. Unsere Fünfjährige kommt gern zu uns, klettert auf uns, möchte auch Beachtung haben.

Unsere Zahnpatientin ist unser degutypischstes Tier, sie liebt es zu buddeln und zu nagen und baut mit dem größten Eifer neue Nester oder ganze Gänge. Sie ist immer die erste, die erkunden kommt, wenn wir im Käfig etwas neu gemacht haben. Sie kommt auch auf die Hand, ist aber nicht super gerne dort, sondern v.a. zum Fressen.

Worauf müsste man bei einer neuen Gruppe achten? Was passt gut zu unseren, vor allem, der gesunden wohl verbleibenden Deguline? Wären reine Agoutis weniger krankheitsanfällig? Aber wie hält man die dann auseinander? Mir wäre die Farbe egal und sowieso hätten wir darauf den geringsten Einfluss, da wir Tiere aus dem Tierheim nehmen würden oder welche, die eben ein neues Zuhause brauchen, weil Abgabe oä. Können Tierheime oder Tierärzte die Geschlechter eindeutig bestimmen?

Das sind wieder eine ganze Menge Fragen geworden. Ich möchte es gern schön für unsere Süßen haben und gern möglichst viel positiv vorausplanen, wenn das denn geht.

Liebe Grüße,
Nila
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Frank
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Re: zweite Gruppe im selben Zimmer?

Servus, Nila,

ich würde Dir von einer zweiten Gruppe im gleichen Zimmer abraten. Auch wenn kein Blickkontakt besteht, können die Tiere die Gerüche der anderen Gruppe wahrnehmen. Das kann für Unruhe sorgen, die Du im Moment absolut nicht brauchst.

Wie Dagmar schon geschrieben hat: Wenn das letzte Tier allein übrigbleibt, hast Du durchaus ein paar Tage Zeit, neue Partner zu suchen. Du musst also nichts überstürzen.

Ciao, Frank
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Elfe
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Re: zweite Gruppe im selben Zimmer?

Ich halte seit Jahren zwei Gruppen im gleichen Zimmer aus dem Grund, dass ich kein anderes Zimmer hätte, um Degus zu halten wo ausreichend Platz wäre. Ich halte zwei Gruppen weil sie sich aus dem Verstreiten und nicht mehr vergesellschaften lassen meiner ersten drei Mädels entwickelt haben. Derzeit sind es zwei Mädel in einem Käfig und ein Kastrat mit zwei Damen im anderen. Sie trennen ungefähr drei Meter. Ich habe keine Käfige, sindern zwei Nagarien, aber die beiden Gruppen sind sich bewußt, dass da noch andere sind. Manchmal kann man einen beobachten, wie sie in Richtung der anderen Behausung schaut und die Kollegen beobachtet. Sie reagieren auf die Rufe der jeweils anderen.

Es fumktioniert meistens wirklich gut. Allerdings können sie sich gegenseitig "anstecken". Gerade zu einer Zeit wo in beiden Gruppen jeweils ein Pubertier dabei war. Zofften sich die Mädels, so gab es regelmäßig ebenfalls Streit bei den anderen beiden Mädeln, was in zwei Situationen darin gipfelte, dass eine Gruppe in den rollbaren Quarantänekäfig kam und in die Küche ausquartiert wurde, damit sich beide Gruppen wieder beruhigen konnten. Jetzt wo nur noch ein Pubertier dabei ist, hat es sich jedoch beruhigt.

Ich würde bei den kranken Tieren auch keine zusätzliche Gruppe holen, sondern Streß vermeiden und erst auf die Suche gehen, wenn es wirklich absehbar ist, dass deine Deguline bald alleine ist.

LG
Mona
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DaLo
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Re: zweite Gruppe im selben Zimmer?

Ich gebe zu, den Text jetzt aktuell nicht gelesen zu haben. :oops:

Aber grundsätzlich zu mehreren Gruppen in einem Raum:
Ja, das kann man machen. Wichtig ist, dass absolut kein Sichtkontakt vorhanden ist, die Tiere also neben- oder übereinander stehen. Auch bei Auslauf im gleichen Raum sollte kein Sichtkontakt gegeben sein.
Nila
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Re: zweite Gruppe im selben Zimmer?

@ DaLo ja, ich weiß, das ist ein bisschen viel geworden. Sorry! Ich wollte, dass die Situation und unsere Gruppe gut einschätzbar ist.

Danke für eure Einschätzungen. Das ist irgendwie jetzt ein bisschen die Wahl zwischen Pest und Cholera. Wann ist denn aus eurer Sicht absehbar, dass ein Degu alleine zurück bleibt? Ich finde, dass genau das der Fall bei uns ist. Wir haben heute Kontrolltermin gehabt und unsere TÄ geht bei der Tumorpatientin von Wochen, vielleicht mit viel Glück Monaten aus. Da ist ja vielleicht sogar die Prognose der Zahnpatientin noch ein bisschen länger, allerdings ist sie auch gerade wieder zum Zähneschleifen dran, was jetzt zweimal im Turnus von gerade mal 4-5 Wochen war. Also auch nicht wirklich gut. Und ich brauche doch allein fürs Planen und Bauen eines neuen Käfigs schon nicht unerheblich Zeit (irgendwann muss man ja auch mal arbeiten um die Tierarztkosten reinzubekommen :roll: ). Und dann müssen wir passende Degus finden. Das dauert doch auch oft mehr als ein paar Tage. Dann müssen wir die geholt bekommen (was ja auch nur geht, wenn wir ein paar Tage zu Hause bleiben sichern können, damit wir sie beobachten können, ob das geänderte Revier in der neuen Gruppe nicht zu Problemen führt), dann müssen sie sich erst einleben und wir sie kennenlernen, da vergehen doch insgesamt sowieso schon viele Wochen, selbst wenn ich sofort beginne. Also ich habe im Moment eher Sorge, dass wir früh genug fertig sind, bevor es zwingend dringend wird. Und wenn wir den Sichtschutz komplett reinnehmen sollen, brauche ich nochmal ein bisschen mehr Zeit, weil ich dann den bisherigen Käfig auf die andere Zimmerseite umsiedeln muss (was ja aber sowieso sein soll, um zukünftig besseren Zugluftschutz zu haben)

Und: ich möchte natürlich gerade für unsere beiden Kranken alles so gut wie möglich haben, aber natürlich möchte ich auch unsere gesunde Deguline gesund erhalten. Ein zweiter Käfig kann Stress für die Gruppe sein (hat aber zumindest auch eine Chance, ein Gewinn zu sein, denn zumindest unsere Degus kannten das und haben die Deguline aus dem Zweitkäfig dann sofort bei sich aufgenommen), alleine zurück bleiben nach immer wieder umsorgen von kranken Degus und immer wieder verkraften von Todesfällen ist doch aber auf jeden Fall massiver Stress für unsere gesunde Maus. Und ich habe beim lesen hier den Eindruck bekommen, dass es durchaus auch mal dauern kann, bis passende Degus gefunden sind (wir haben für unsere Gruppe auch eine ganze Weile gebraucht). und ganz ehrlich, wenn wir gerade wieder Abschied nehmen müssen, finde ich es wirklich ganz misslich, dann SOFORT nach dem Tod nach neuen Degus suchen zu müssen. Da finde ich "ein paar Tage Zeit" nicht gut händelbar, gerade auch mit dem Wissen, dass darunter die sowieso schon so gebeutelte Letztverbleibende leiden muss.

Ich glaube, wenn es wirklich zu Stress in der Gruppe führt, dann lasse ich lieber den neuen Käfig nochmal umziehen (notfalls geht der auch in einem anderen Raum bzw. haben wir noch einen Notkäfig (dessen Maße auch für länger okay sind, da waren sie z.B. im Sommer mit im Keller, als es so heiß war -dabei sollte der für den Sommer für den Balkon sein :sweat_smile:), den ich an verschiedenen Stellen aufbauen könnte). Aber eigentlich hätte ich ihn gerne mit im selben Raum, damit die Degus sich aneinander gewöhnen könnten, ohne dass ich schon vergesellschafte und den Kranken diesen Stress zumute.

Ich muss ehrlich sagen, dass ich ein "Sicherheitsnetz" haben möchte. Uns sind jetzt so schnell in Folge so viele Todesdiagnosen gestellt worden, dass ich einfach gerne sicher sein möchte, dass nicht plötzlich jemand (egal wer) ganz einsam zurück bleibt (was bei den kranken Degus ja noch schlechter wäre, da auch massiver Stress). Mir ist natürlich klar, dass Degus im zweiten Käfig ohne Kontakt keine Gruppe ersetzen können, aber dann könnte man ja das Trenngitter reinmachen oä und müsste nicht erst anfangen zu suchen. Deshalb habe ich auch alle Degus beschrieben, damit wir nach Degus suchen können, die zu unseren insgesamt passen, weil es ja offensichtlich oft unerwartet ist, was sich wie entwickelt.

daher wäre ich wirklich dankbar, wenn mir jemand bezüglich dessen, wonach wir suchen sollten, weiter hilft. und auch, ob Quarantäne in einem anderen Zimmer erst zwingend ist. und wie das mit der Geschlechterbestimmung bei TÄ und Tierschutz ist, ob man sich da darauf verlassen kann, denn ich würde mir das nicht wirklich zutrauen. Denn selbst wenn das alles erst in Wochen oder (hoffentlich) erst in Monaten ganz dringlich wird, würde ich wenigstens da hinreichend vorbereitet sein. Wenn ich dann erst überlegen muss, was passt zu unseren Degus/unserem Degu, vergeht noch mehr Zeit.
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friday
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Re: zweite Gruppe im selben Zimmer?

Ich glaube du machst dir selber zu viel stress. Ja vielleicht ist das für mich einfach gesagt, da ich schon seit ca 15 Jahren immer mehrere Gruppen halte. Aber auch da war oft klar, dass bei einem Verlust das letzte Tier nicht mit einer der anderen Gruppen zusammen konnte.

Aber alle 4 bis 5 Wochen Zähne machen heißt nicht, dass es schnell gehen muss. Ich würde es auch entspannt angehen und erstmal abwarten. Wenn man bereit ist ein Stück weiter zu fahren, warten auch in vielen Tierheimen Degus auf ein neues Zuhause. Und im Zweifel kannst du wenn es soweit ist auch ein Einzeltier aufnehmen unf dann nach erfolgreicher Vg nach ca 6 Monaten die Gruppe noch mal erweitern.

Zu den Geschlechtern, wenn es soweit ist können wir gerne anhand von Bildern die Geschlechter kontrollieren. Und ja leider gab es schon Fälle wo Tierärzte oder Pfleger Degus falsch bestimmt haben...
Aber wir haben bei der DHS regelmäßig Degus die wir anhand von Bildern wenn sie denn gut sind nach kontrollieren. Also das sollte nicht das Problem sein
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