Hallo liebes Forum,
ich hab eine Frage, auf die ich leider keine Antwort finden kann. Wir mussten unseren Emile nach mehreren gescheiterten Vergesellschaftungen kastrieren lassen. So soll er eine neue Chance mit Weibchen bekommen. Das sieht auch ganz gut aus.
Die Kastration war leider nicht einfach für ihn. Er hat eine starke Entzündung entwickelt, die letztlich erst durch Antibiotikakügelchen, die die Ärztin direkt ins Gewebe gelegt hat, erfolgreich behandelt werden konnte. Zwischenzeitlich stand es sehr schlecht. Inzwischen geht es ihm zum Glück wieder gut.
Leider ist sein Penis nun funktionslos. Er macht ihn sich auch nicht mehr sauber. Wir fragen uns, ob das so ok ist oder ob wir ihm dabei helfen müssen. Gibt es da Erfahrungen?
Vielen Dank
Alex
Penisreinigung nach Kastration nötig?
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Wichtig: Das Forum ersetzt niemals einen Tierarztbesuch! Bedenkt, dass die meisten hier Laien sind, Antworten dauern können und zudem eine Ferndiagnose kaum möglich ist.
Werft bitte vor einem Beitrag einen Blick in unseren Thread mit wichtigen Hinweisen und weiterführenden Links und nutzt ggf. auch die Suche-Funktion. Die Beiträge der Forenteilnehmer entsprechen nicht zwingend der Meinung des Moderatorenteams bzw. der Betreiber.
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Re: Penisreinigung nach Kastration nötig?
Ein positiver Aspekt der Situation:
Er beißt nicht dran rum – es scheint ihn also zumindest nicht stark zu jucken oder zu schmerzen - es könnte sogar darauf hindeuten, dass er da schon auch noch ein bisschen was fühlt.
Wie sieht es denn da unten aus: Bleibt der Penis in der Vorhaut oder ist er dauerhaft etwas vorgefallen? Wie ist die Farbe?
Ich habe solche Teillähmungen nach bakteriellen Infektionen bei Degus aus einer Beschlagnahmung vor gut zwei Jahren kennengelernt.
Bei dem Tier mit dem dauerhaft halb heraushängenden guten Stück, das bei mir lebt, wird aber noch geputzt. Erigiert habe ich ihn allerdings nie gesehen. Ihm geht es prima damit und so behalte ich es im Auge, bastele aber mit dem Segen meiner TÄ schon lange nicht mehr dran rum.
Bei zwei anderen aus dieser Gruppe, die mit (und u. a. wegen) Penisvorfall hier ankamen, hat sich das nach Ankunft sehr schnell zurückgebildet und kommt nur noch bei Stress wie Untersuchen/Einfangen zurück: Penis hängt raus und ist nach paar Stunden wieder drin. Bei einem Krankheitsschub leider auch schon. Ein Schwachpunkt/eine Restschwäche.
Aus dieser Beschlagnahmung waren auch einige wenige Degus mit ganz weißem, wie abgestorben-hängenden-kleinen Penis dabei. So etwas hatte ich noch nie gesehen
. Leider wurden sie auf Rat der betreuenden Klinik direkt eingeschläfert – das tut mir heute noch leid, da ich rückblickend bezweifle, ob das richtig war.
Dadurch kann ich leider nur mit verwandten Fällen dienen. Einen genau gleichen, bei dem der Penis gar nicht mehr geputzt wurde und wie da mit der Pflege verfahren wurde, kenne ich nicht.
Da sich auch sonst keiner bisher gemeldet hat, also der Bericht und ich versuche hier mit Dir das ganze etwas anzudenken – vielleicht unterstützt Dich das beim eigenen Vorantasten:
Durch die Entzündung hat das Degulein in dem Bereich wohl nervenbedingte Ausfälle beim Bewegen und anscheinend auch beim Fühlen/Wahrnehmen.
Die gute Nachricht – abgeleitet von Krankheitsverläufen beim Menschen wie auch bei Meerschweinchen/Chinchillas: Wenn hier ein Nerv nicht völlig durchtrennt oder durch Narbengewebe dauerhaft eingeengt ist, besteht durchaus noch die Chance, dass sich das in den nächsten Monaten noch etwas verbessert.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind beim Degu natürlich begrenzter als beim Menschen, aber ich würde meine TÄ fragen,
ob sie vorübergehend B12 bzw. einen passend dosierten B-Komplex zur Unterstützung der Nerven sinnvoll findet,
ob sie Erfahrung mit Physiotherapie oder gar sehr niedrig dosierter Elektro-/Nervenstimulation hat (vermutlich nicht – aber den Gedanken kann man ja mal anstupsen).
Und eine regelmäßige Pflege würde mir dadurch doppelt sinnvoll erscheinen: Kontrolle, Säuberung, alles wieder behutsam reinverlagern und dabei immer wieder ganz behutsam schauen, ob sich bei Beweglichkeit oder Wahrnehmung etwas verändert.
Denn ja, wenn er so gar nicht putzt (allerdings: Seid ihr sicher? Man bekommt ja doch vieles nicht mit), würde ich mir eine regelmäßige Pflegeroutine in den Kalender eintragen. Auch wenn es beiden Beteiligten keinen Spaß macht. Aber sonst besteht schon die Möglichkeit, dass sich da von eigenen Körperabsonderungen bis hin zu Haaren einiges ansammelt, und dann hat man die gefürchteten Entzündungen/Haarringe etc da unten.
Vielleicht reicht 1× die Woche – und an all den anderen Abenden schaut man diesem Kerlchen da unten beim Leckerligeben einfach besonders aufmerksam an.
Er beißt nicht dran rum – es scheint ihn also zumindest nicht stark zu jucken oder zu schmerzen - es könnte sogar darauf hindeuten, dass er da schon auch noch ein bisschen was fühlt.
Wie sieht es denn da unten aus: Bleibt der Penis in der Vorhaut oder ist er dauerhaft etwas vorgefallen? Wie ist die Farbe?
Ich habe solche Teillähmungen nach bakteriellen Infektionen bei Degus aus einer Beschlagnahmung vor gut zwei Jahren kennengelernt.
Bei dem Tier mit dem dauerhaft halb heraushängenden guten Stück, das bei mir lebt, wird aber noch geputzt. Erigiert habe ich ihn allerdings nie gesehen. Ihm geht es prima damit und so behalte ich es im Auge, bastele aber mit dem Segen meiner TÄ schon lange nicht mehr dran rum.
Bei zwei anderen aus dieser Gruppe, die mit (und u. a. wegen) Penisvorfall hier ankamen, hat sich das nach Ankunft sehr schnell zurückgebildet und kommt nur noch bei Stress wie Untersuchen/Einfangen zurück: Penis hängt raus und ist nach paar Stunden wieder drin. Bei einem Krankheitsschub leider auch schon. Ein Schwachpunkt/eine Restschwäche.
Aus dieser Beschlagnahmung waren auch einige wenige Degus mit ganz weißem, wie abgestorben-hängenden-kleinen Penis dabei. So etwas hatte ich noch nie gesehen
Dadurch kann ich leider nur mit verwandten Fällen dienen. Einen genau gleichen, bei dem der Penis gar nicht mehr geputzt wurde und wie da mit der Pflege verfahren wurde, kenne ich nicht.
Da sich auch sonst keiner bisher gemeldet hat, also der Bericht und ich versuche hier mit Dir das ganze etwas anzudenken – vielleicht unterstützt Dich das beim eigenen Vorantasten:
Durch die Entzündung hat das Degulein in dem Bereich wohl nervenbedingte Ausfälle beim Bewegen und anscheinend auch beim Fühlen/Wahrnehmen.
Die gute Nachricht – abgeleitet von Krankheitsverläufen beim Menschen wie auch bei Meerschweinchen/Chinchillas: Wenn hier ein Nerv nicht völlig durchtrennt oder durch Narbengewebe dauerhaft eingeengt ist, besteht durchaus noch die Chance, dass sich das in den nächsten Monaten noch etwas verbessert.
Die Behandlungsmöglichkeiten sind beim Degu natürlich begrenzter als beim Menschen, aber ich würde meine TÄ fragen,
ob sie vorübergehend B12 bzw. einen passend dosierten B-Komplex zur Unterstützung der Nerven sinnvoll findet,
ob sie Erfahrung mit Physiotherapie oder gar sehr niedrig dosierter Elektro-/Nervenstimulation hat (vermutlich nicht – aber den Gedanken kann man ja mal anstupsen).
Und eine regelmäßige Pflege würde mir dadurch doppelt sinnvoll erscheinen: Kontrolle, Säuberung, alles wieder behutsam reinverlagern und dabei immer wieder ganz behutsam schauen, ob sich bei Beweglichkeit oder Wahrnehmung etwas verändert.
Denn ja, wenn er so gar nicht putzt (allerdings: Seid ihr sicher? Man bekommt ja doch vieles nicht mit), würde ich mir eine regelmäßige Pflegeroutine in den Kalender eintragen. Auch wenn es beiden Beteiligten keinen Spaß macht. Aber sonst besteht schon die Möglichkeit, dass sich da von eigenen Körperabsonderungen bis hin zu Haaren einiges ansammelt, und dann hat man die gefürchteten Entzündungen/Haarringe etc da unten.
Vielleicht reicht 1× die Woche – und an all den anderen Abenden schaut man diesem Kerlchen da unten beim Leckerligeben einfach besonders aufmerksam an.
- DaLo
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- Registriert: 23. Aug 2007, 19:01
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- Wohnort: Obermichelbach
Re: Penisreinigung nach Kastration nötig?
Hallo Alex,
nachdem noch nicht klar ist, ob der Penis dauerhaft draußen bleiben wird oder letztlich doch wieder eingezogen werden kann, würde ich ihn aktuell feucht halten.
Hierfür (auch grundsätzlich bei Penisvorfällen und als "Schmiermittel" zum Zurückschieben) hat sich für mich Feuchtigkeitsgel für vaginale Trockenheit, z.B. LiquiGel von Multi-Gyn, bewährt.
VG Dagmar
nachdem noch nicht klar ist, ob der Penis dauerhaft draußen bleiben wird oder letztlich doch wieder eingezogen werden kann, würde ich ihn aktuell feucht halten.
Hierfür (auch grundsätzlich bei Penisvorfällen und als "Schmiermittel" zum Zurückschieben) hat sich für mich Feuchtigkeitsgel für vaginale Trockenheit, z.B. LiquiGel von Multi-Gyn, bewährt.
VG Dagmar
Re: Penisreinigung nach Kastration nötig?
Vielen Dank für die ausführlichen Antworten! Der Penis ist aber dauerhaft drin, er "benutzt" ihn gar nicht mehr. Deshalb wissen wir nicht genau, wie es drumherum in ihm aussieht. Die Ärztin hat so ca. 3-4 Wochen nach der OP einmal gecheckt und auch ein wenig sauber gemacht. Dabei meinte sie auch, dass der wohl wahrscheinlich funktionslos ist. Wir haben da aber gar nicht so richtig mitgedacht und vergessen zu fragen, ob wir ihm jetzt beim Putzen helfen sollen.
Ich werde am besten nochmal beim TA anrufen und fragen.
Ich werde am besten nochmal beim TA anrufen und fragen.
Re: Penisreinigung nach Kastration nötig?
DAS lernt kein TA in einer Ausblldung, denn hierzu gibt es keine Tierversuche und auch keine breite Basis an Erfahrungswissen, das gesammelt wurde. Euer Fall ist m. E. sehr selten. Deshalb wird er/sie sich also genauso mit gesundem Menschenverstand eine bestmögliche Empfehlunnnnng herleiten müssen, wie wir auch. Dafür ist es wichtig, dass du ihm von der intensiven Putzroutine erzählst, die Degumännchen hier im Regelfall vornehmen. Dann kann er mit dir besser raten, was passiert, sollte kein Putzen mehr stattfinden. Setze nicht voraus, dass sie diese Dinge aus dem Alltag eines Degus im Detail kennen.Alex83 hat geschrieben: 25. Aug 2026, 20:22 [...] Dabei meinte sie auch, dass der wohl wahrscheinlich funktionslos ist. Wir haben da aber gar nicht so richtig mitgedacht und vergessen zu fragen, ob wir ihm jetzt beim Putzen helfen sollen.
Ich werde am besten nochmal beim TA anrufen und fragen.
Natürlich ist das regelmäßige Reinigen mühsam - und es bleibt die Sorge, dass das gute Stück auf einmal nicht mehr so gut drinbleibt, wenn man das rausgeholt und gereinigt hat. Auf der anderen Seite, scheinen hier Nerven+Haltefunktion noch gut zu funktionieren, wenn er aktuell so gar nicht raushängt. Interessant, da all die (mir)nbekannten Fälle von Südamerikanern hier nach Kastrationen, Traumata etc sich immer um den Penisvorfall drehen _ nicht um einen sicher gehaltenen Penis, der nicht gepflegt wird. (Wie hat der TA denn die Funktionslosikeit getestet - über eine ausbleibende Schmerzreaktion?)
Was macht der Kleine denn, wenn ihr einen neuen Stein etc reinlegt oder eine Etage geputzt habt? Habt ihr das mal ausprobiert? Das normale Verhalten ist ja ein geducktes Herumwatscheln und Einpinkeln. Macht er das noch? Ich würde ihm immer mal auch solche Reize setzen (und ja: es auch nicht völlig drauf ankommen lassen und ihn zumindest wöchentlich behutsam reinigen, wenn er das nicht tut. Versucht es mit einer vorsichtigen Stimulation zu verbinden - ob er sich nicht doch irgendwie wieder fühlen kann über die Zeit. )
Re: Penisreinigung nach Kastration nötig?
Hallo allerseits, ich bin noch eine Antwort schuldig. Erstmal vielen Dank für die detailierten Antworten. Unsere Tierärztin hat mit Degus viel Erfahrung und ich vertraue ihrem Urteil. Wir sind schon viele Jahre bei ihr.
Ich hatte sie erst angerufen und gefragt, ob wir was reinigen sollen. Sie meinte, wir sollten mal nachsehen, ob es nötig ist. Wir haben es aber nicht geschafft, den Penis rauszudrücken. Also waren wir jetzt gestern bei ihr zur Kontrolle.
Auch sie hatte große Schwierigkeiten, den Penis rauszubekommen. Es scheint so, als würde sich die Öffnung/Vorhaut verschließen. Der Penis war deutlich verkleinert, aber auch sauber. Es muss nichts dran gereinigt werden. Scheinbar verkümmert der Penis jetzt. Er hatte damit auch bisher keine Probleme.
Ich denke, damit ist es erstmal erledigt. Wir haben ihn inzwischen mit zwei deutlich jüngeren Weibchen vergesellschaften können. Nach ca. 4 Wochen Trenngitter haben wir es gewagt. Schon nach wenigen Minuten wurde geblubbelt und sich intensiv gepflegt. Keinerlei Rangkämpfe oder Reibereien. So etwas haben wir noch nie erlebt. Er ist wie ausgewechselt mit den Damen. So hat er jetzt die Chance, seinen Lebensabend glücklich und in Gesellschaft zu verbringen.
Ich hatte sie erst angerufen und gefragt, ob wir was reinigen sollen. Sie meinte, wir sollten mal nachsehen, ob es nötig ist. Wir haben es aber nicht geschafft, den Penis rauszudrücken. Also waren wir jetzt gestern bei ihr zur Kontrolle.
Auch sie hatte große Schwierigkeiten, den Penis rauszubekommen. Es scheint so, als würde sich die Öffnung/Vorhaut verschließen. Der Penis war deutlich verkleinert, aber auch sauber. Es muss nichts dran gereinigt werden. Scheinbar verkümmert der Penis jetzt. Er hatte damit auch bisher keine Probleme.
Ich denke, damit ist es erstmal erledigt. Wir haben ihn inzwischen mit zwei deutlich jüngeren Weibchen vergesellschaften können. Nach ca. 4 Wochen Trenngitter haben wir es gewagt. Schon nach wenigen Minuten wurde geblubbelt und sich intensiv gepflegt. Keinerlei Rangkämpfe oder Reibereien. So etwas haben wir noch nie erlebt. Er ist wie ausgewechselt mit den Damen. So hat er jetzt die Chance, seinen Lebensabend glücklich und in Gesellschaft zu verbringen.
Re: Penisreinigung nach Kastration nötig?
Wie schön, dass es ihm jetzt gutgeht nach den Strapazen.Alex83 hat geschrieben: 15. Sep 2026, 10:12 Auch sie hatte große Schwierigkeiten, den Penis rauszubekommen. Es scheint so, als würde sich die Öffnung/Vorhaut verschließen. Der Penis war deutlich verkleinert, aber auch sauber. Es muss nichts dran gereinigt werden. Scheinbar verkümmert der Penis jetzt. Er hatte damit auch bisher keine Probleme.
Die beschriebene Entwicklung ist sehr interessant und ich ziehe durchaus weiter Parallelen zu dem oben von mir beschriebenen Fall: einzelne Männchen aus dieser Beschlagnahmung mit diesen kleinen weißlichen, schlaffen Teilchen da unten. Auch wenn ich nur die Sorgenkinder mit durchgeschaut hatte und nicht entscheidungsbefugt bzw. nicht mit in der (nicht gerade als nagerkompetent bekannten) Klinik war, geht mir das bis heute nicht aus dem Kopf.
Ich habe keinerlei vergleichbare Berichte darüber gefunden, auch nicht von Meerschweinchen oder Chinchillas, wo die Infolage deutlich besser ist.
So habe ich mir eben zusammengereimt, dass das eine Art abgelaufener Prozess war (hier sicher nicht durch Kastration sondern Verletzungen u.o. die katastrophalen hygienischen Verhältnisse) :
vorausgegangene Entzündung/Ischämie → Gewebsverlust → Vernarbung/Atrophie.
Dennoch konnten diese Degus offenbar Harn absetzen, waren durchaus wehrhaft und sahen nicht anders/schlimmer aus als die anderen.
Dir kann ich dadurch leider nicht mit einem Langzeitbericht helfen – aber vielleicht könntest Du hier immer mal wieder berichten, wie es bei euch weitergeht? Vielleicht ja auch mit Foto?
Das könnte später auch anderen einen Anhaltspunkt geben, ob bei so einem Verkümmern nicht doch ein komplikationsfreies längeres Leben möglich ist, solange der Harnabsatz möglich ist und sich vorne keine Entzündungen durch Smegma etc. bilden.
Tja, und wie könnte man Probleme bei diesem funktionell weitgehend ausgefallenen/atrophierten Organ rechtzeitig erkennen?
Das Reinigen durch Ausschachten hat sich dann jetzt wohl erledigt. Bleiben weiter Augen und Nase.
→ Unversehrtheit und Harnabsatz würde ich sehr bewusst im Blick behalten, Letzteres vielleicht mit einem täglichen Trick (s. o.). Auch ein Riechtest wäre nicht schlecht, denn Eiter riecht man – vielleicht findet ihr dafür etwas, das ohne Greifen funktioniert? Über Geruch kann man schon vieles früh bemerken.
