Wir arbeiten ganz viel mit ihr und dem,was sie uns zeigt. Und ich bin sehr dankbar für die Hinweise hier, die uns oft sehr weiter helfen. Wir versuchen, mehr Zeit zwischen den Mahlzeiten zu lassen,das geht aber nur, wenn sie zwischenzeitlich selbst frisst, was an manchen Tagen schon gut geklappt hat. Wir haben leider wenig Möglichkeiten,ihr in einer Mahlzeit mehr Milliliter reinzupressen, weil sie und ihr Körper dann dicht machen (Bauch wird steinhart, Maulatmung). Gefühlt wird das seit zwei Tagen leichter(und der Bauch scheint mehr Platz zu haben),so dass wir jetzt immer 2, manchmal auch drei ml reinbekommen (dafür aber mit Bauchmassage zwischendrin und Futter freiwillig anbieten zT bis eine Stunde brauchen). Aber bei 25-30ml brauche ich dann trotzdem 10 Mahlzeiten, als wir das noch nicht wussten und sie selbst gefressen hat, haben wir zT fünf Stunden lang nicht gepäppelt. Und leider gehen Saaten und Nüsse nicht so,wie sie möchte. Immer,wenn ich aus Verzweiflung über ihr Gewicht doch mal einen halben Kern gegeben habe,hat der Bauch reagiert und war wieder ewig hart. Jetzt haben wir vermutlich eine halbwegs funktionierende Möglichkeit gefunden mit einzelnen Leinsamenschrot in manchen Breibällchen, das scheint gering genug zu sein. Und mit Bauchmassage bleibt der Bauch aktuell schön weich.
Heute hat sie erstmals nicht abgenommen,aber mit 150g (gestern, heute war sie bei 151) geht da ja vermutlich auch kaum noch was.
Was passt denn an der Diagnostik nicht? Dass keine Anzeichen von Aufgasung da sind, habe ich nicht geschrieben, ich sehe nur nicht, dass die allein das Problem ist. Ihr Bauch ist auch nicht immer weich, aber er wird es zwischenzeitlich immer wieder,va nach den Massagen oder dem Lefax. Ich habe keine Ahnung, wie sich ein Degubauch so regulär anfühlen muss, ich habe nur sie jetzt so eng an uns dran, merke da aber deutliche Veränderungen im Tagesverlauf. Wie müsste es sich denn entwickeln? Ich wüsste tatsächlich gerne,woran man merkt,ob die Aufgasung jetzt besser wird oder weggeht. Dazu bekommen wir von den Tierärzten nie wirklich Antwort, sondern immer nur, dass eine so massive Aufgasung wochenlang dauern könne. Ich hatte auch gedacht, das Emeprid ist nur dazu da, die Verdauung anzustupsen, bis sie selbst geht. Und wenn das Degu anfängt, selbst zu fressen, man wieder reduziert. Gestern meinte die Tierärztin aber, wir sollten unverändert weitergeben, bis die Aufgasung komplett weg sei, das Degu also vollständig alleine frisst, obwohl ich das Gefühl habe,das Emeprid macht ihren Bauch aktuell eher hart und macht ihr Schmerzen. Das sei aber angeblich ein Zeichen dafür,dass es wirke. Ich finde das alles sehr verunsichernd, weil gefühlt nichts zueinander passt
Wichtige Frage: darf sie die anderen Rodicareprodukte (zB Pulmo oder Immun) auch bekommen? Die aktuelle Tierärztin meint ja auch,dass der zugrunde liegende Infekt noch nicht weg ist, hält allerdings nichts vom Rodicare. Aber das Rodicare akut ist aktuell eine tolle Hilfe. Wenn sie das bekommt, beißt sie danach immer freiwillig ein bisschen Breibällchen ab. Bei den Mahlzeiten mit Rodicare bekommen wir immer viel mehr in sie rein, obwohl das ja auch Fett enthält.