Gut, dass ihr so schnell einen Termin bekommen habt. Alle Daumen und Pfötchen hier sind ganz feste gedrückt
Zu Deinen Fragen: Wäre wichtig, was die Tierärztin/der Tierarzt dazu gesagt bzw. euch für die Nachsorge mitgegeben hat. Gerade bei so einer eher ungewöhnlichen OP würde ich mich daran erstmal orientieren und bei Unklarheiten gezielt nachfragen.
(Aber natürlich kommen da manchmal auch unpassende Tipps, wie "Gruppe trennen", was man bei Degus bei harmonischen Gruppen natürlich vermeidet solange es geht, auch weil das kranke Tier Trost durch die anderen erfahren kann im Idealfall. Ich gleiche hier also immer beides ab - mein Deguwissen und den Sinn der tä Ratschläge)
Ich würde auf jeden Fall schauen, dass ihr Folgendes geklärt/habt:
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Schmerzmittel für mehrere Tage. Wenn nur Metacam vorgesehen ist, würde ich bei so einem Eingriff auch fragen, ob das ausreicht bzw. zusätzlich Novalgin/Metamizol sinnvoll wäre.
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Antibiotikum: nachfragen, ob bereits etwas gespritzt wurde und ob zuhause weitergegeben werden muss. (Wenn AB - dann auch gleich Bene Bac oder ein anderes Probiotikum - zeitversetzt geben)
* Bepanthen nicht einfach auf die frische OP-Wunde. Das Feuchthalten beim akuten Prolaps war ein Notfallratschlag zum Überbrücken. Bepanthen ist, für wunde Schleimhäute und (wenn ärztlich vorgesehen auch für gewisse) äußerliche Wunden, keine tiefen OP-Wunden – hier unbdeingt TA fragen, was er/sie als Wundpflege empfiehlt (ob überhaupt eine Wundpflege stattfinden soll oder nur eine behutsame Kontrolle mit den Augen.
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Sandbad bleibt draußen, weiterhin, bis alles verheilt ist.
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Boden wundfreundlich. Zumindest nichts Feines, Pieksiges oder Klumpendes an die Wunde. Eher grobe weiche Hobelspäne oder vorübergehend Fleece/Handtücher/Zellstoff- bzw. Ärztekrepp. Wegen Hängenbleiben an den Schlaufen eher keine Frottee-Handtücher.
* Wenn die Gruppe harmonisch ist: unbedingt zusammenlassen, aber alle erstmal a
uf eine Ebene reduzieren, damit sie nicht zu viel klettert und springt und die anderen bei ihr bleiben.. Reduziert auch Deinen Umbau-Aufwand deutlich.
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Wärme anbieten, aber so, dass sie jederzeit weggehen kann.
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Fressen und Kötteln sehr gut beobachten.
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Lieblingsfutter/Leckereien anbieten und erstmal versuchen, sie zum selbstständigen Fressen zu animieren. Lecker hat Vorrang vor "bilderbuchmäßig-gesund". Flüssigkeit auch wichtig. Zwangsernährung ist Stress (und bei so einer OP auch sehr schmerzhaft und man riskiert eher dass eine Wunde aufgeht) - ich habe weit bessere Erfahrung damit gemacht, auch den ersten Tag mal verstreichen zu lassen und dann auch erstmal kleinste, freiwillig gefressene Mengen zu akzeptieren von jeglicher Leckerei, als Zwang auszuüben. Nach meiner Erfahrung gast ein Degu da nicht gleich auf, auch wenn das auf Social Media anders kursiert.
Und bei der Abholung würde ich mir wirklich genau sagen lassen: Wo sitzt die Naht, wie ist der Medikamentenplan (mit welchen Spielräumen) und vor allem: woran erkennt ihr, dass ihr sofort wiederkommen müsst?
Und so viele Medis bereits jetzt mitgeben lassen, wie es geht, damit ihr sie für den Fall der Fälle da habt. Wenn man verantwortungsvoll auftritt und zeigt, dass man den Erklärungen gut folgen kann, haben die meisten TÄ wenig Bedenken, einem auch schon mal einen kleinen Vorrat auf Verdacht anzuvertrauen.