Gewichtsverlauf

Fragen und Antworten zum Thema Degu-Gesundheit
Forumsregeln
Wichtig: Das Forum ersetzt niemals einen Tierarztbesuch! Bedenkt, dass die meisten hier Laien sind, Antworten dauern können und zudem eine Ferndiagnose kaum möglich ist.
Werft bitte vor einem Beitrag einen Blick in unseren Thread mit wichtigen Hinweisen und weiterführenden Links und nutzt ggf. auch die Suche-Funktion. Die Beiträge der Forenteilnehmer entsprechen nicht zwingend der Meinung des Moderatorenteams bzw. der Betreiber.
nazarij36
Beiträge: 2
Registriert: 16. Aug 2026, 13:05
Postleitzahl: 19001
Land: Deutschland

Re: Gewichtsverlauf

chaya93 hat geschrieben: 31. Aug 2023, 11:42 Meine Degus wiege ich ja schon mehr oder weniger regelmäßig.
Und das ist wirklich spannend zu sehen, wie sich das Gewicht mit der Zeit immer mal wieder ändert.
Butters ist kein Zahni - hat also eigentlich immer ein recht stattliches Gewicht (die 280g waren für ihn aber zu viel :lol: )

Der Gewichtsverlauf geht über knapp zwei Jahre und sollte nur als Anregung dienen die Fellpopos ab und an mal auf die Waage zu setzen :)

butters.png
Oh, das ist wirklich eine super interessante Idee, den Gewichtsverlauf über einen so langen Zeitraum festzuhalten! Gerade bei Degus merkt man ja oft gar nicht sofort, dass sich beim Gewicht langsam etwas verändert, weil man sie jeden Tag sieht und kleine Unterschiede dadurch überhaupt nicht auffallen. Wenn man dann aber die Werte über Monate oder sogar Jahre hinweg vergleicht, können sich plötzlich richtig deutliche Trends zeigen.

280 g sind bei Butters natürlich schon eine Ansage :lol: Wenn er normalerweise etwas darunter liegt und damit besser unterwegs ist, sieht man daran auch ganz schön, dass „mehr Gewicht“ nicht automatisch „besser“ bedeutet. Gerade bei kleinen Tieren finde ich regelmäßiges Wiegen deshalb ziemlich sinnvoll. Es geht ja gar nicht darum, bei jeder kleinen Schwankung gleich nervös zu werden, sondern eher darum, langfristig ein Gefühl dafür zu bekommen, was für das jeweilige Tier normal ist.

Ich finde auch spannend, dass das Gewicht durchaus mal rauf und runter gehen kann. Ein einzelner Messwert sagt wahrscheinlich viel weniger aus als die Entwicklung über längere Zeit. Wenn man dann noch notiert, wann beispielsweise Fellwechsel, Jahreszeiten, Futterumstellungen oder andere Veränderungen waren, bekommt man irgendwann ein richtig schönes kleines „Tagebuch“ über die Tiere.

Und ganz ehrlich: Die Vorstellung, regelmäßig einen Degu auf die Waage zu setzen, stelle ich mir schon ziemlich lustig vor. :lol: Der eine bleibt vielleicht brav sitzen, während der nächste wahrscheinlich innerhalb von zwei Sekunden versucht herauszufinden, wie man von dieser ominösen Waage wieder herunterkommt. :D

Vielen Dank jedenfalls fürs Teilen! Solche Langzeitverläufe sind meiner Meinung nach deutlich hilfreicher als irgendein einzelner Wert aus einer Tabelle, weil man dadurch viel besser sieht, was beim eigenen Tier tatsächlich normal ist. Ich werde meine Fellpopos jetzt wohl auch wieder etwas regelmäßiger wiegen. ;)
Antworten