Jetzt auch noch Erkältung und TÄ im Urlaub, brauche dringend schon wieder Rat
Verfasst: 21. Jul 2026, 22:31
Guten Abend,
wir verzweifeln hier langsam. Vermutlich haben die Mäuse Zug bekommen (wir haben Handwerker hier und trotz ständiger Bitte, sind dann doch plötzlich wieder Fenster auf. Haben den Käfig deshalb tagsüber schon an einer Seite abgehängt) oder es ist zu viel Stress, jedenfalls hatten drei unserer vier Degus Erkältungsanzeichen (unsere Zahnpatientin nasse Nase, zwei andere Niesen, wovon eine mehr). Schon sensibilisiert auf die Empfindlichkeit der Degus haben wir am zweiten Tag (Freitag) dann bei unserer TÄ angerufen. Nach Schilderung meinte sie, dass wir da nicht kommen brauchen, aber empfahl Kaltluftinhalation und wir könnten das Schmerzmittel, dass unsere Zahnpatientin bekommt, auch den anderen geben (Meloxidyl). Ich habe sofort einen Ultraschallinhalator gekauft und seitdem wird zweimal täglich inahliert. Außerdem bekommen alle Salbei und Thymian (mit ein bisschen Nussmus, damit sie es sicher fressen) jeweils frisch, Ecchinacea getrocknet und Tee (den erstaunlicherweise alle trinken) und die Bronchoplus von Bunny, ein Atemvitalblock von JR liegt auch drin, wird aber nicht angerührt, seit gestern auch noch Zistrose. Seitdem ist es gefühlt ein Auf- und Ab an "oh, jetzt haben wir den Besserungspunkt erreicht" zu "oh Mist, das sieht aber nicht so gut aus". Unsere Zahnpatientin war tatsächlich noch schon am Wochenende wieder fit und niest nicht, Nase ist auch nicht nass. Ihre Schwester niest nur noch gelegentlich, kommt aber vormittags kaum mehr vor, reagiert auch kaum auf ihren Namen und ist merklich scheuer als sonst (vielleicht auch, weil sie die fremden Leute stressen, die dauernd in der Wohnung sind, sie war anfänglich sehr doll scheu und ängstlich, saß aber zuletzt auch bei uns auf der Hand). Seit wir ihr seit vorgestern auch das Schmerzmittel geben, ist sie ab Mittags wieder entspannter und im Käfig unterwegs und kommt auch, wenn ich sie rufe. Nicht so entspannt wie sonst, aber ich kann ihr Leckerlis geben. Das macht mir Sorgen, weil ich mich frage, ob ihr verändertes Verhalten womöglich auch ein Zahnproblem ist (weil von der Erkältung ja eigentlich nichts viel sehbar ist, die Nase aber manchmal ein bisschen feucht scheint, was ja aber blöderweise auch genauso ein Zahnproblem sein könnte), zumal sie heute mit den Zähnen geknuspert hat (wobei das alle unsere Degus schon mal gemacht haben). Eigentlich würde ich sie beim TA vorstellen lassen, aber die ist die nächsten Wochen in Urlaub und hat selbst gesagt, dass die Vertretung um die Ecke sich nicht auskennt und die andere, die sie nehmen, hatte ich schon beim Zahnproblem angefragt und die haben klar gesagt, dass sie sich da mit Degus nicht auskennen und wir woanders hin sollen.
Am meisten Sorgen macht mir die dritte Deguline, ihr habe ich schon seit Samstag das Schmerzmittel gegeben. Sie ist im Verhalten ganz normal, frisst auch gut, niest aber wirklich viel. Ihr Verhalten war auch vor dem Schmerzmittel nicht auffällig. Am Sonntag dachte ich, das Niesen wird merklich weniger, Montag wars dann wieder oll. Gestern haben wir das Sandbad rausgenommen (weil sie immer danach Sand an der Nase kleben hat (obwohl die gar nicht groß nass aussieht) und danach dann lange niest) und die Nacht war richtig gut, kein Niesen und heute morgen beim Aufstehen auch nicht doll, sondern vormittags nur einzelne Male und ich dachte, wir sind übern Berg. Heute Abend fand ich aber, dass ihre Atmung, die natürlich schon die ganze Zeit ein bisschen anders, ruckiger und schneller ist als sonst, sehr viel deutlicher mit dem Körper geht. Verhalten nach wie vor unverändert, futtert rege, ist aktiv. Trotzdem gibt es offenbar eine verschlechterte Atmung (aber keine Geräusche). Mist Mist Mist! Ich würde mit ihr auf jeden Fall zum TA gehen, aber hier ist ja niemand.
Die Tierärztin hat uns noch Novaminsulfon als Rat mitgegeben, was wir dann lieber doch gleich bei ihr abgeholt haben, weil sie ja dann im Urlaub sind, was wir in ganz vorsichtiger Dosierung geben sollen, wenn es schlimmer wird. Meine KI-Recherche hat das auch nur als Schmerzmittel definiert. Wir haben auch keine Infos bekommen, ob wir das dann statt des anderen Mittels geben sollen. Sollten wir ihr das jetzt geben? Aber das macht doch auch nichts anderes als das andere.
In den Forumsbeiträgen hier steht oft Antibiotika bei Erkältung. Aber das kann man doch sicher nicht ohne Untersuchung geben? Aber da ist ja hier gerade niemand, der sich mit Degus auskennt. Irgendwo habe ich auch was von Vitaminen gelesen, die man zur Unterstützung geben könnte, finde das aber nicht mehr wieder. Weiß jemand, was genau und wo ich das herbekomme?
Bestellt habe ich noch Eibisch (obwohl ich nirgendwo so richtig gefunden habe, ob sie das sicher fressen dürfen) und Ecchinacea Wurzel, Malve, Ysop und Schlüsselblumenblüten, das kommt aber nicht vor Donnerstag.
Was können wir tun?
Besorgte Grüße,
Nila
wir verzweifeln hier langsam. Vermutlich haben die Mäuse Zug bekommen (wir haben Handwerker hier und trotz ständiger Bitte, sind dann doch plötzlich wieder Fenster auf. Haben den Käfig deshalb tagsüber schon an einer Seite abgehängt) oder es ist zu viel Stress, jedenfalls hatten drei unserer vier Degus Erkältungsanzeichen (unsere Zahnpatientin nasse Nase, zwei andere Niesen, wovon eine mehr). Schon sensibilisiert auf die Empfindlichkeit der Degus haben wir am zweiten Tag (Freitag) dann bei unserer TÄ angerufen. Nach Schilderung meinte sie, dass wir da nicht kommen brauchen, aber empfahl Kaltluftinhalation und wir könnten das Schmerzmittel, dass unsere Zahnpatientin bekommt, auch den anderen geben (Meloxidyl). Ich habe sofort einen Ultraschallinhalator gekauft und seitdem wird zweimal täglich inahliert. Außerdem bekommen alle Salbei und Thymian (mit ein bisschen Nussmus, damit sie es sicher fressen) jeweils frisch, Ecchinacea getrocknet und Tee (den erstaunlicherweise alle trinken) und die Bronchoplus von Bunny, ein Atemvitalblock von JR liegt auch drin, wird aber nicht angerührt, seit gestern auch noch Zistrose. Seitdem ist es gefühlt ein Auf- und Ab an "oh, jetzt haben wir den Besserungspunkt erreicht" zu "oh Mist, das sieht aber nicht so gut aus". Unsere Zahnpatientin war tatsächlich noch schon am Wochenende wieder fit und niest nicht, Nase ist auch nicht nass. Ihre Schwester niest nur noch gelegentlich, kommt aber vormittags kaum mehr vor, reagiert auch kaum auf ihren Namen und ist merklich scheuer als sonst (vielleicht auch, weil sie die fremden Leute stressen, die dauernd in der Wohnung sind, sie war anfänglich sehr doll scheu und ängstlich, saß aber zuletzt auch bei uns auf der Hand). Seit wir ihr seit vorgestern auch das Schmerzmittel geben, ist sie ab Mittags wieder entspannter und im Käfig unterwegs und kommt auch, wenn ich sie rufe. Nicht so entspannt wie sonst, aber ich kann ihr Leckerlis geben. Das macht mir Sorgen, weil ich mich frage, ob ihr verändertes Verhalten womöglich auch ein Zahnproblem ist (weil von der Erkältung ja eigentlich nichts viel sehbar ist, die Nase aber manchmal ein bisschen feucht scheint, was ja aber blöderweise auch genauso ein Zahnproblem sein könnte), zumal sie heute mit den Zähnen geknuspert hat (wobei das alle unsere Degus schon mal gemacht haben). Eigentlich würde ich sie beim TA vorstellen lassen, aber die ist die nächsten Wochen in Urlaub und hat selbst gesagt, dass die Vertretung um die Ecke sich nicht auskennt und die andere, die sie nehmen, hatte ich schon beim Zahnproblem angefragt und die haben klar gesagt, dass sie sich da mit Degus nicht auskennen und wir woanders hin sollen.
Am meisten Sorgen macht mir die dritte Deguline, ihr habe ich schon seit Samstag das Schmerzmittel gegeben. Sie ist im Verhalten ganz normal, frisst auch gut, niest aber wirklich viel. Ihr Verhalten war auch vor dem Schmerzmittel nicht auffällig. Am Sonntag dachte ich, das Niesen wird merklich weniger, Montag wars dann wieder oll. Gestern haben wir das Sandbad rausgenommen (weil sie immer danach Sand an der Nase kleben hat (obwohl die gar nicht groß nass aussieht) und danach dann lange niest) und die Nacht war richtig gut, kein Niesen und heute morgen beim Aufstehen auch nicht doll, sondern vormittags nur einzelne Male und ich dachte, wir sind übern Berg. Heute Abend fand ich aber, dass ihre Atmung, die natürlich schon die ganze Zeit ein bisschen anders, ruckiger und schneller ist als sonst, sehr viel deutlicher mit dem Körper geht. Verhalten nach wie vor unverändert, futtert rege, ist aktiv. Trotzdem gibt es offenbar eine verschlechterte Atmung (aber keine Geräusche). Mist Mist Mist! Ich würde mit ihr auf jeden Fall zum TA gehen, aber hier ist ja niemand.
Die Tierärztin hat uns noch Novaminsulfon als Rat mitgegeben, was wir dann lieber doch gleich bei ihr abgeholt haben, weil sie ja dann im Urlaub sind, was wir in ganz vorsichtiger Dosierung geben sollen, wenn es schlimmer wird. Meine KI-Recherche hat das auch nur als Schmerzmittel definiert. Wir haben auch keine Infos bekommen, ob wir das dann statt des anderen Mittels geben sollen. Sollten wir ihr das jetzt geben? Aber das macht doch auch nichts anderes als das andere.
In den Forumsbeiträgen hier steht oft Antibiotika bei Erkältung. Aber das kann man doch sicher nicht ohne Untersuchung geben? Aber da ist ja hier gerade niemand, der sich mit Degus auskennt. Irgendwo habe ich auch was von Vitaminen gelesen, die man zur Unterstützung geben könnte, finde das aber nicht mehr wieder. Weiß jemand, was genau und wo ich das herbekomme?
Bestellt habe ich noch Eibisch (obwohl ich nirgendwo so richtig gefunden habe, ob sie das sicher fressen dürfen) und Ecchinacea Wurzel, Malve, Ysop und Schlüsselblumenblüten, das kommt aber nicht vor Donnerstag.
Was können wir tun?
Besorgte Grüße,
Nila