gerade rief unsere Tierärztin an. Der Befund unserer Deguline mit dem Darmvorfall ist leider ein bösartiger Tumor mit infiltrativem Wachstum. Sie meinte, er ist ja erstmal entfernt, mit extrem viel Glück kommt er nicht zurück, aber man muss wohl eher damit rechnen, dass da schon irgendwas irgendwo zurück geblieben ist und sich der Tumor wieder bildet. Wir sollen sie gut beobachten. Diese TÄ meinte, wenn wieder was sei, könne man dann schauen, ob man nochmal operiert. Die andere in der Praxis meinte, als sie den Tumor entfernt haben, dass das Einschicken deshalb wichtig sei, damit man dann wisse, wenn es bösartig ist, dass man dann eben nicht nochmal operiere, sondern sie dann einschläfern lasse, wenn wieder was sei. Gibt es dazu hier Erfahrungswerte, was man dann macht, wenn der Tumor wieder da ist?
Aktuell geht es ihr gut, sie hat die OP gut überstanden.
Und gibt es außerdem Erfahrungswerte, wie viel Zeit sie noch hat? Wie schnell wachsen Tumore bei Degus im Darm?
Und was macht ihr mit euren Gruppen, wenn klar ist, dass in wohl leider überschaubarer Zeit nur noch eines zurück bleiben wird? Macht es Sinn, jetzt ein Degu oder eine Gruppe dazu zu holen? Befeuert das die Erkrankungen (die zweite kranke Deguline hat Abzesse und retrogardes Zahnwachstum) wegen des zusätzlichen Stresses? Vielleicht eine kleinere Gruppe (zwei oder drei Tiere), die extra gehalten werden? Die Vorstellung, dass gerade unsere schüchternste Deguline alleine zurück bleiben müsste und man dann hektisch schnell neu suchen muss, scheint uns nicht so günstig zu sein, wenngleich es sich irgendwie gerade auch so gar nicht schön anfühlt, nach neuen Degus zu schauen, weil ich eigentlich einfach nur meine Gruppe haben möchte
traurige Grüße,
Nila
