Erfahrungen mit vermutl. sexueller Frustration bei Männchengruppen?
Verfasst: 24. Mai 2018, 16:31
Hallo ihr Lieben,
obwohl ich nicht sehr empfindlich bin, was Vergesellschaftungen und Rangkämpfe angeht, habe ich aktuell meine pubertären Jungs nach einigen Monaten Dreisamkeit wieder getrennt. Der ältere Sam (2J., unkastriert) hat in den letzten Wochen ziemlich sexuell frustriert gewirkt, hat immer wieder bei den anderen beiden (1J., vermutl. kastriert) aufgeritten und ist blubbernd hinter beiden hergerannt. Selbst wenn sie eigentlich eine Ruhephase hatten, hatte Sam mehrmals am Tag seine fünf Minuten, wo er die Jungs ziemlich bedrängt hat. So extrem bzw. lang anhaltend habe ich das noch nie beobachtet, obwohl ich bisher nur reine Männergruppen beherbergt habe. Trotzdem gab es bis dahin keinen Streit, bis auf eine Rangklärungsphase ca. einen Monat nach der VG und einmal harmloses Boxen mit Merry.
Anfang der Woche ist es dann eskaliert, indem Sam die beiden abwechselnd gejagt hat. Besonders den kleineren der Beiden, Pip, hat er dabei ins Visier genommen, der voller Panik mehrmals gegen Wände und Gittertüren gesprungen ist. Das Jagen lief sehr schnell ab, ich konnte jeweils nicht genau sehen, ob die Verletzungen von Krallen oder Bissen stammen, also mehr "Kollateralschäden" als gezielte Bisse waren.
Jedenfalls habe ich kurzfristig den Sam von den anderen separiert. Einzeln betrachtet waren die Verletzungen nicht schlimm (ingesamt ein eingerissener Mudnwinkel, Kratzer und eine blutige Nase bei Pip, und Kratzer am Kinn bei Sam), aber das Gejage war wirklich heftig. Es klang mehr wie Kugeln, die durch die Gegend geschleudert werden, als wie rennende Degus. Pip ist vor allem ein sehr schmaler, kleiner Degu (~190g). Zwar frech, aber körperlich nicht so einer Belastung gewachsen, und das mit dem Mundwinkel muss ich erstmal im Blick behalten. Langsam hat er sich wieder beruhigt, aber mich meidet er noch, wenn er Sam an mir riecht (sonst schläft er gewöhnlich auf meiner Hand).
Nach einem Tag abkühlen habe ich Sam unter Aufsicht wieder zu den beiden Kleinen gelassen (das ist keine Empfehlung zum Nachahmen), aber nach kurzer Putz- und Kuschelphase fing das heftige Gejage wieder von vorne an. Deshalb ist jetzt wieder das Trenngitter drin, Sam muss jetzt erstmal abkühlen, und danach startet die Re-VG.
Dass die Tierchen auch mal "Lust" bekommen, habe ich durchaus schon beobachtet, aber nicht so eine aggressive Frustration.
Mich interessiert, ob andere auch schon solche Erfahrungen gemacht hat. Mit den älteren Degus, mit denen er vorher zusammensaß, gab es keine Probleme während der gemeinsamen Zeit. Und für Frühlingsgefühle ist es doch eigentlich zu spät, oder nicht?
obwohl ich nicht sehr empfindlich bin, was Vergesellschaftungen und Rangkämpfe angeht, habe ich aktuell meine pubertären Jungs nach einigen Monaten Dreisamkeit wieder getrennt. Der ältere Sam (2J., unkastriert) hat in den letzten Wochen ziemlich sexuell frustriert gewirkt, hat immer wieder bei den anderen beiden (1J., vermutl. kastriert) aufgeritten und ist blubbernd hinter beiden hergerannt. Selbst wenn sie eigentlich eine Ruhephase hatten, hatte Sam mehrmals am Tag seine fünf Minuten, wo er die Jungs ziemlich bedrängt hat. So extrem bzw. lang anhaltend habe ich das noch nie beobachtet, obwohl ich bisher nur reine Männergruppen beherbergt habe. Trotzdem gab es bis dahin keinen Streit, bis auf eine Rangklärungsphase ca. einen Monat nach der VG und einmal harmloses Boxen mit Merry.
Anfang der Woche ist es dann eskaliert, indem Sam die beiden abwechselnd gejagt hat. Besonders den kleineren der Beiden, Pip, hat er dabei ins Visier genommen, der voller Panik mehrmals gegen Wände und Gittertüren gesprungen ist. Das Jagen lief sehr schnell ab, ich konnte jeweils nicht genau sehen, ob die Verletzungen von Krallen oder Bissen stammen, also mehr "Kollateralschäden" als gezielte Bisse waren.
Jedenfalls habe ich kurzfristig den Sam von den anderen separiert. Einzeln betrachtet waren die Verletzungen nicht schlimm (ingesamt ein eingerissener Mudnwinkel, Kratzer und eine blutige Nase bei Pip, und Kratzer am Kinn bei Sam), aber das Gejage war wirklich heftig. Es klang mehr wie Kugeln, die durch die Gegend geschleudert werden, als wie rennende Degus. Pip ist vor allem ein sehr schmaler, kleiner Degu (~190g). Zwar frech, aber körperlich nicht so einer Belastung gewachsen, und das mit dem Mundwinkel muss ich erstmal im Blick behalten. Langsam hat er sich wieder beruhigt, aber mich meidet er noch, wenn er Sam an mir riecht (sonst schläft er gewöhnlich auf meiner Hand).
Nach einem Tag abkühlen habe ich Sam unter Aufsicht wieder zu den beiden Kleinen gelassen (das ist keine Empfehlung zum Nachahmen), aber nach kurzer Putz- und Kuschelphase fing das heftige Gejage wieder von vorne an. Deshalb ist jetzt wieder das Trenngitter drin, Sam muss jetzt erstmal abkühlen, und danach startet die Re-VG.
Dass die Tierchen auch mal "Lust" bekommen, habe ich durchaus schon beobachtet, aber nicht so eine aggressive Frustration.
Mich interessiert, ob andere auch schon solche Erfahrungen gemacht hat. Mit den älteren Degus, mit denen er vorher zusammensaß, gab es keine Probleme während der gemeinsamen Zeit. Und für Frühlingsgefühle ist es doch eigentlich zu spät, oder nicht?
