einer meiner Degu-Damen geht es sehr schlecht, vielleicht bekomme ich hier einen Rat.
Vorgestern war mit ihr (ca. 2,5-3 Jahre alt, 240 gr) alles in Ordnung, sie hat sich normal verhalten, hat gefressen, ist für Leckerlies ans Gitter gekommen und war auch ansonsten aktiv wie immer.
Gestern Nachmittag, als ich von der Arbeit kam, saß sie unten im Stall mit aufgeplustertem Fell, schwer atmend und so schlapp, dass sie die Aufgänge des Käfigs nicht mehr herauf gekommen ist. Ich bin dann sofort zum Tierarzt und dort wurde festgestellt, dass sie Untertemperatur hat und im Mund waren Eiterbrocken zu sehen. Die Tierärztin hat ihr Antibiotikum gespritzt, konnte aber keine Ursache für ihren Zustand ausmachen. Mir wurde gesagt, dass die Prognose schlecht sei und ich sie zu Hause gut warm halten sollte. Für heute Abend haben wir einen weiteren Termin vereinbart.
Gestern nach dem Tierarztbesuch hat die Kleine noch selbstständig gefressen (jedoch sehr träge und nicht besonders viel) und hatte die Kraft, im Käfig ganz hinauf bis zu ihren Lieblingsplatz zu gehen. Die ganze Nacht über hat sie bewegungslos an ihrer Wärmflasche verbracht.
Heute ist ihr Zustand leider sehr verschlechtert. Sie frisst nicht selbstständig, kann kaum laufen und sitzt aufgeplustert und teilnahmelos und schwer atmend im Stall. Auch Brei oder Wasser nimmt sie nicht an. Beim Versuch, ihr etwas mit der Spritze in den Mund zu geben, wehrt sie sich.
Hatte jemand schon mal einen ähnlichen Fall oder einen Rat, was ich bis zum Tierarztbesuch versuchen kann, um ihr zu helfen? Ich bin für jede Hilfe sehr dankbar.

Liebe Grüße Julia