Hilfe! Meine Degus sterben plötzlich ohne erkennbaren Grund!
Verfasst: 29. Nov 2018, 14:05
Hallöchen zusammen,
vielleicht könnt ihr helfen und mir einen erfahrenen Tierarzt nennen, der sich mit Degus auskennt oder habt vielleicht selbst eine Idee, was ich machen könnte? Ich komme aus 97616 Bad Neustadt.
Zu meiner Geschichte:Ich halte seit knapp 10 Jahren Degus. Aktuell eine 5er Gruppe Mädels und nur noch 1 Jungen (Moritz), natürlich in getrennten Käfigen. Aber sowas ist mir in all den Jahren noch nicht passiert.
Mir sind in den letzten 2 Monaten erst 2 dann 1 kerngesunde/r Degu-Junge plötzlich verstorben, nachdem ich einen einsamen Degu (Moritz, knapp 2J), erfolgreich dazu vergesellschaftet habe.Ich hatte ihn zuerst vor knapp 3 Monaten mit meinen beiden 4 Jährigen Jungs Bob und Snappy vergesellschaftet, weil er seinen Partner verloren hatte und nicht weit von uns entfernt war. Es war eine Traumvergesellschaftung in nur zwei Wochen. Keinerlei Aggressionen. Leider habe ich dann 2 Wochen nach Entfernen des Trenngitters Bob und Snappy ohne Vorankündigung tot im Nest gefunden . Es war ein Schock. Wir konnten keine Ursache finden. Jetzt sitzt der arme Kerl wieder alleine. Dann habe ich 2 Wochen später Olaf (1,5J) gefunden und wieder mit einer neuen VG mit Trenngitter angefangen. Sie verlief genauso traumhaft und friedlich und nach nicht mal einer Woche haben sie sich selbst vergesellschaftet, sie haben eine Schwachstelle gefunden und sich während ich arbeiten war, durchgenagt ... Man merkte beiden an, froh über die neue Gesellschaft zu sein.
Dann plötzlich wieder nach 2 Wochen lag Olaf letzten Dienstag morgen schwach im Käfig, ich sofort zum Tierarzt, der war relativ ratlos...Vorsorglich Antibiotikum, Flüssigkeit und Vitamine gespritzt, aber es half nichts, am nächsten Morgen war auch er tot. Ich habe ihn jetzt obduzieren lassen, um Klarheit zu bekommen.
Laut Laborbericht (s.u.) hatte er u.A. neben einer Gastritis einen Bluterguss in der Unterhaut am Rücken (da bekam der die Aufbauspritzen!) und im Bauchraum in der Nähe der Milz. Aber der Befund macht mich trotzdem wütend,denn offenbar hat der gute Mann, der den Bericht geschrieben hat, keine Ahnung von Degus. Ich zitiere aus dem Bericht:" Zusammenfassende Beurteilung: Da die Haltung von mehreren Degus in der Regel sehr problematisch ist und zu einem starken Stress führt...Die Hämatome sind sicher traumatisch entstanden, haben nicht zum Verbluten geführt, sind aber wohl auf die Auseinandersetzungen der Tiere zurückzuführen." Es gab aber keinerlei Auseinandersetzungen oder Gejage, was das erklären könnte, das habe ich dem Tierarzt auch so erklärt. Auch am Fressverhalten viel mir keine Veränderung auf. Da muss ich mich doch fragen, wieso dann so eine Diagnose.
Nun suche ich einen Arzt, der mir evtl. weiterhelfen kann, denn Moriz alleine zu halten ist für ihn eine Qual, er dreht jetzt schon am Rad und nagt fast dauernd am Gitter. Vielleicht gibt es ja eine Krankheit, wo der Überträger selber nicht erkrankt. Was anderes fällt mir nicht ein. Ich bin echt ratlos und unsagbar traurig.
Über Ideen oder Hilfe würde ich mich freuen.
Danke und Gruß
Kerstin
vielleicht könnt ihr helfen und mir einen erfahrenen Tierarzt nennen, der sich mit Degus auskennt oder habt vielleicht selbst eine Idee, was ich machen könnte? Ich komme aus 97616 Bad Neustadt.
Zu meiner Geschichte:Ich halte seit knapp 10 Jahren Degus. Aktuell eine 5er Gruppe Mädels und nur noch 1 Jungen (Moritz), natürlich in getrennten Käfigen. Aber sowas ist mir in all den Jahren noch nicht passiert.
Mir sind in den letzten 2 Monaten erst 2 dann 1 kerngesunde/r Degu-Junge plötzlich verstorben, nachdem ich einen einsamen Degu (Moritz, knapp 2J), erfolgreich dazu vergesellschaftet habe.Ich hatte ihn zuerst vor knapp 3 Monaten mit meinen beiden 4 Jährigen Jungs Bob und Snappy vergesellschaftet, weil er seinen Partner verloren hatte und nicht weit von uns entfernt war. Es war eine Traumvergesellschaftung in nur zwei Wochen. Keinerlei Aggressionen. Leider habe ich dann 2 Wochen nach Entfernen des Trenngitters Bob und Snappy ohne Vorankündigung tot im Nest gefunden . Es war ein Schock. Wir konnten keine Ursache finden. Jetzt sitzt der arme Kerl wieder alleine. Dann habe ich 2 Wochen später Olaf (1,5J) gefunden und wieder mit einer neuen VG mit Trenngitter angefangen. Sie verlief genauso traumhaft und friedlich und nach nicht mal einer Woche haben sie sich selbst vergesellschaftet, sie haben eine Schwachstelle gefunden und sich während ich arbeiten war, durchgenagt ... Man merkte beiden an, froh über die neue Gesellschaft zu sein.

Laut Laborbericht (s.u.) hatte er u.A. neben einer Gastritis einen Bluterguss in der Unterhaut am Rücken (da bekam der die Aufbauspritzen!) und im Bauchraum in der Nähe der Milz. Aber der Befund macht mich trotzdem wütend,denn offenbar hat der gute Mann, der den Bericht geschrieben hat, keine Ahnung von Degus. Ich zitiere aus dem Bericht:" Zusammenfassende Beurteilung: Da die Haltung von mehreren Degus in der Regel sehr problematisch ist und zu einem starken Stress führt...Die Hämatome sind sicher traumatisch entstanden, haben nicht zum Verbluten geführt, sind aber wohl auf die Auseinandersetzungen der Tiere zurückzuführen." Es gab aber keinerlei Auseinandersetzungen oder Gejage, was das erklären könnte, das habe ich dem Tierarzt auch so erklärt. Auch am Fressverhalten viel mir keine Veränderung auf. Da muss ich mich doch fragen, wieso dann so eine Diagnose.
Nun suche ich einen Arzt, der mir evtl. weiterhelfen kann, denn Moriz alleine zu halten ist für ihn eine Qual, er dreht jetzt schon am Rad und nagt fast dauernd am Gitter. Vielleicht gibt es ja eine Krankheit, wo der Überträger selber nicht erkrankt. Was anderes fällt mir nicht ein. Ich bin echt ratlos und unsagbar traurig.
Über Ideen oder Hilfe würde ich mich freuen.
Danke und Gruß

Kerstin