Kein Erfolg bei Vergesellschaftung

Rund um die Vergesellschaftung von Degus
Truudy
Beiträge: 13
Registriert: 27. Feb 2023, 10:05
Postleitzahl: 23564
Land: Deutschland

Re: Kein Erfolg bei Vergesellschaftung

Ist deine neue zweite Gruppe eine Geschlechtergemischte Gruppe?
Wie ist da deine Erfahrung so?
Wäre echt verrückt bei meinem Mädels ein Mann dazu zu holen. :D
Hab ich aber auch drüber nach gedacht und gehört das denn oft Ruhe ist bei den Zicken :P

Mein Tierheim hier hat nicht immer Degus. Müsste dann vielleicht auf Hamburg ausweichen. Was denn auch schon ein Stück weg wäre. Aber nicht unmöglich. Und dann müsste natürlich fragen, ob sie das Tier wieder zurück nehmen. Aber gut zu wissen, das es die Möglichkeit gibt.
Benutzeravatar
Elfe
Beiträge: 152
Registriert: 11. Apr 2022, 18:57
Postleitzahl: 1200
Land: Oesterreich

Re: Kein Erfolg bei Vergesellschaftung

Truudy hat geschrieben: 6. Mai 2023, 17:21 Ist deine neue zweite Gruppe eine Geschlechtergemischte Gruppe?
Wie ist da deine Erfahrung so?
Ja, meine "neue" Gruppe besteht aus Bub und Mäderl. Ich habe es mit einem Kastraten versucht, weil ich gehört habe, dass diese Kombi häufig funktioniert und mein Problem ja zwei dominante Zicken waren, die sich einfach nicht mehr einig wurden. Man kann es hier im Forum nachlesen, ich habe über ein halbes Jahr Vergesellschaftungsversuche hinter mir, als sich mein Trio in der Pubertät zerstritten hat.

Nougat ist mit zweieinvierteljahren sechs Monate älter als die Mädels und schon aus der Pubertät, also gut passend vom Alter her. Er war 8 Wochen kastriert, als ich ihn zu mir holte und zwei Monate alleine im Tierheim (Abgabe aufgrund Tod des Partnertiers), Toffee, mein Mädel, war zu dem Zeitpunkt ca. 6 Wochen am Gitter, wenn ich richtig erinnere, aber immer wieder auch separiert wenn es am Gitter zu agressiv wurde.

Meine Erfahrung war, dass die beiden (Toffee und Nougat) schnell zueinander wollten, habe bereits in der ersten Woche begonnen, Seiten zu tauschen und dann wirklich schnell es einfach riskiert, als ich Ostern zuhause war, weil sie jedes Mal, als ich den Käfig geöffnet habe, versucht haben, sich näher zu kommen. Anfangs waren sie sich erst nicht ganz einig, wer Chef sein wird, aber dann setzte sich das Mädel durch. Dabei kam es zu keinem Kugeln, keinen wilden Jagden, nur ein wenig weglaufen und hinterherlaufen, Gefiepe, anpieseln und Versuche, sich gegenseitig zu besteigen. Also alles in Allem war es eine wirklich einfache Vergesellschaftung. Bei den Leckerchen sind sie recht futterneidig, aber sie kuscheln recht viel zusammen und vertragen sich bis auf kleine Streitereien (wer das Laufrad verwendet, wer jetzt an der Stelle buddelt) wirklich gut.

Die Chefin der Mädelsgruppe reagierte jedoch recht protestierend auf den neuen Geruch im Zimmer, sie hat zwei Tage geschimpft.

Ich bin aus Österreich, hatte den Vorteil, dass es mehrere Kastraten im Tierheim gab, von denen ich den "passensten" aussuchen konnte.

Ich drück dir die Daumen,

LG
Mona
Antworten