unsere Zahnpatientin Amy nimmt immer weniger von den üblichen Leckereien (Nüsse, Löwenzahnwurzel, Sonnenblumenkerne...) an und muss aber eigentlich immer eine extra Portion bekommen

Sie bekommt also aktuell (seit Tierarzt Besuch letzte Woche) weiche Degu-Giotto ( Nuss-Kräuter-Päppelpulver-Mix), Konsistenz so dass ich Kugeln draus formen kann um es ihr im Käfig zu geben. Das wird gefressen. Was anderes habe ich sie die letzten Tage leider nicht fressen sehen.
Nun der Gedanke ob sie sich auf das weiche Futter verlässt und wir dadurch in einen Teufelskreis kommen? Da gibt es doch null Abrieb und in nullkommanichts werden Zähne wieder schlechter...
Aber ohne Giotto gehts irgendwie auch nicht, wenn sie doch gefühlt sonst nix frisst...eben beim wiegen hat sie sogar den Pinienkern wieder fallen lassen! Und der ging bisher immer, ist ja echt weich

Ist mein Gedanke grundsätzlich richtig, nur weiche Kost = Zähne schneller wieder kritisch? Man kann doch bestimmt einen Degu nicht Langzeit-Päppeln, oder?
Zur Historie:
Sie ist regelmäßig zur Zahnkontrolle und Behandlung (bis letzte Woche immer Backenzähne), bekommt dauerhaft ein Tröpfchen Metacam am Tag und bisher hat sie ausgepackten Nüsse wenigstens immer genommen und sonst auch recht normal gefressen. Nur nix richtig hartes...
Nun war es so, dass über unsere Abwesenheit über Feiertage die Schneidezähne danach zu lang waren (gefühlt plötzlich, schlechtes Gewissen ob ich nicht richtig darauf geachtet habe ist schon da). Gewicht rapide runter (195g, 25g weniger als vor Weihnachten). Sofort Termin gemacht für Zähne richten.
Bis zum Termin beim Tierarzt hat also ein paar Tage per Spritze Energie bekommen. An Backenzähne wurde nichts gemacht, sahen noch gut aus (Tieärztin Dr Drescher)
Nun frisst sie aber immernoch nicht wirklich wenn es was zu knabbern ist (Mandel ausgepackt, Walnuss ausgepackt) - sie dreht es in den Händen und bewegt das Maul, aber knabbert nicht wirklich (also würde es noch immer nicht gehen?). Daher die Brei-Kugeln, sonst fällt sie mir vom Fell

Gruß Nadine