Hallo,
Halvar geht es prima. Die Wunde scheint gut zu verheilen. Der Kerl hat bereits 29 von 40 verlorenen Gramm wieder draufgelegt.
Ich hole ihn nur noch einmal täglich raus, um ihm noch das AB sowie einen Minitropfen Metacam zu geben. In ein paar Tagen sollte auch das dann beendet sein und der Süße wieder stabil und als genesen eingstuft werden
Game hat geschrieben: 19. Feb 2025, 15:22
Mich irritiert das mit dem Auge, war das wässerig nass aussenrum oder eitrig?
Geschwollen und dick war es nicht, oder?
Wieso war es ein Infektionsherd?
Sorry für die vielen Fragen, aber das interessiert mich schon. Ich hatte ja auch mal eine Deguline (Gusti) mit der ich bis in die tierärztliche Augenklinik nach München gefahren bin. Von daher interessiert mich das sehr.
Das Auge war stark vergrößert, eitrig, blutig und die Hornhaut ulzeriert. Meine TÄ hatte den Verdacht, dass eine Panophthalmitis ursächlich war.
Ich zitiere:
"Als Panophthalmitis wird eine Entzündung des gesamten Auges bezeichnet. Hierbei sind sämtliche Augenstrukturen beteiligt. Eine Panophthalmitis entsteht häufig nach einer Augenverletzung durch Einwanderung von Keimen ins Auge. Sie muss sofort behandelt werden, da sonst der Verlust des Auges droht."
Wenn das Auge noch irgendwie zu retten gewesen wäre, dann hätte mich meine TÄ zur Augenspezialistin nach Nürnberg geschickt. Dorthin bin ich bereits mehrfach verwiesen worden. Dr. Leutzinger macht nichts anderes als Augenbehandlungen. Aber die Hornhaut war wohl bereits so stark geschädigt, dass hier nichts mehr zu retten war. Natürlich muss ich mich fragen, ob ich das Ganze nicht hätte früher und ernster nehmen sollen. Wäre ich noch vor dem Wochenende zum Tierarzt, wäre ggf. noch etwas zu retten gewesen, aber das ist jetzt müßig.
LG Dagmar