einer unserer Degu-Jungs (Keks, 5 Jahre) hat Mitte letzter Woche angefangen stark zu atmen (ohne Geräusche). Da wir eine Erkältung ausschließen konnten (kein Niesen, keine Atemgeräusche, Nase normal) und er auch weiterhin gefressen und sich weitestgehend normal verhalten hat, haben wir erstmal nichts unternommen. Leider hat sich die Situation übers Wochenende verschlechtert, so dass wir uns gestern auf den Weg zum Tierarzt gemacht haben. Dieser hörte ihn ab und meinte es wäre eine starkes Herz-/Kreislaufproblem und evtl. etwas tumoröses in/an der Lunge. Röntgen traue er sich in seinem momentanen Zustand allerdings nicht zu. Als er ihn nach dem Abhören zurück in seine Box setzte, war er auch total aphatisch, hat sich nicht mehr bewegt und lag erstmal nur noch auf der Seite und atmete schwer. Dies besserte sich dann aber zum Glück relativ schnell. Er hat ihm Cortison gespritzt und uns Globulis (REVET 3C) mitgegeben. Allerdings meinte er gleich, dass er wenig Hoffnung hat, dass sein Zustand sich bessert. Wir haben ihn gestern abend dann wieder zu seinem Bruder gesetzt. Daraufhin hat er sich sofort in seinem Häuschen versteckt, kam kaum raus, frisst nicht mal mehr seine geliebten Haselnüsse (die Chance, ihm somit irgendwie diese Globulis zu verabreichen ist somit gleich null). Über Nacht hat sich sein Zustand nochmals verschlechtert. Er sitzt total fertig in seiner Hütte und kommt nicht raus. Auch heute morgen hat er die Haselnuss verweigert. Beim Wiegen gestern hatte er 236 g.
Ich bin echt verzweifelt...hat das Kerlchen noch eine Chance, dass der Zustand sich tatsächlich verbessert oder nicht?

Liebe Grüße
Bine