Heute beginnt endlich unser Abenteuer Vergesellschaftung und möchte gern dann und wann davon berichten, auch in der Hoffnung von eurem reichen Erfahrungsschatz partizipieren zu dürfen.
Beginnend mit den Gegebenheiten:
Die letzten Wochen haben wir fleißig unseren Eigenbau nochmals umgebaut. Schloss Schattenhall (so heißt das gute Stück) hatte ursprünglich drei aufeinandergestapelte OSB Körper je 130x63x60 mit je einer Teilebene (circa 100x35cm) und einem Laufrad der Laufradschmiede, großem Sandbad und Buddelkiste im unteren Geschoss. Im obersten Segment haben wir aus der Teilebene eine Vollebene gemacht, sodass das im obersten Segment zwei Etagen enstanden, wo in der unteren davon mittig das Trenngitter natürlich doppelt vergittert und fest verschraubt montiert wurde (damit auch ja nichts unfreiwillig verrutscht). Links gab es dann nun noch einen Anbau mit 50 cm Breite, wo ein zweites Laufrad in oberer Etage und eine zweite Buddelkiste darunter Platz finden.
Futter gab es zuletzt bereits nur noch am Trenngitter natürlich wie immer schön verstreut.
Nun zu den Insassen. Homunkoloss der Schattenkönig und Danzelot von Silbendrechsler (beide männlich, circa 3,5 Jahre alt und unkastriert, vermutlich Brüder) sind die ursprünglichen Bewohner Schloss Schattenhalls. Homunkoloss ist der unangefochtene Chef, er ist mutig, hat immer Hummeln im Hinter und legt viel Wert auf sein tägliches Workout. Danzelot ist eher der gemütliche, häusliche Typ. Er ist etwas moppeliger, und ist allgemein vorsichtiger. Wenn er aber Zutrauen gefasst hat, dann lässt är sich auch gern seelenruhig durch die Gegend tragen. Auch wenn hin und wieder etwas Sport auch ihn reizt, hat er doch meist mehr Freude am Nest bauen (hier entpuppt er sich als wahrer Baumeister) und Kuscheln.
Die beiden bewohnen die beiden unteren Segmente und die eine untere Hälfte oben bis zum TG.
Pünktchen ist 2,5 Jahre, hat seinen Kumpel Anton vor 3 Monaten durch einen Unfall verloren, war jetzt seitdem allein uund hat heute eine 4 Stunden Autofahrt tapfer über sich ergehen lassen müssen. Er ist bisher sehr scheu, nimmt aber durchaus Leckerchen an. Allgemein scheint er dem Futter nicht abgeneigt, denn im Vergleich zu ihm sieht Danzelot schon fast sportlich aus (und der wiegt immerhin 270g..) Pünktchen wurde uns als er zurückhaltender, vorsichtiger Degu vorgestellt, der sich lieber unterordnet. Er ist mit seinem Laufrad, Einstreu und Einrichtungsgegenständen eingezogen und bewohnt jetzt im ooberen Segment die obere Etage und die untere halb bis zum TG, sowie die beiden Etagen des kleinen Anbaus. Zum Einzug hat mein Sohn ihm noch einen Golliwoog geschenkt

Nachdem er sich eine halbe Stunde hinter seiner Hanfmattenwolle versteckt hat, hat er den Käfig erkundet, ein paar Runden im Laufrad gedreht, einen Lieblingsplatz sich auserkoren und gefuttert. Als Danzelot und Homunkoloss am Trenngitter gefressen haben, hat er sich zunächst hinter seinem Hanfberg versteckt und die beiden mit großen Augen beobachtet, als würde er Außerirdische sehen. Irgendwann saßen dann alle am Trenngitter (Arsch gen Gitter

Ich bin gespannt, wie es weiter geht und werde berichten (vielleicht mögen meine Erfahrungen auch anderen helfen) und freue mich natürlich stets sehr über Anregungen und Erfahrungen eurerseits
