bösartiger Tumor

Fragen und Antworten zum Thema Degu-Gesundheit
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Nila
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bösartiger Tumor

Guten Morgen,

gerade rief unsere Tierärztin an. Der Befund unserer Deguline mit dem Darmvorfall ist leider ein bösartiger Tumor mit infiltrativem Wachstum. Sie meinte, er ist ja erstmal entfernt, mit extrem viel Glück kommt er nicht zurück, aber man muss wohl eher damit rechnen, dass da schon irgendwas irgendwo zurück geblieben ist und sich der Tumor wieder bildet. Wir sollen sie gut beobachten. Diese TÄ meinte, wenn wieder was sei, könne man dann schauen, ob man nochmal operiert. Die andere in der Praxis meinte, als sie den Tumor entfernt haben, dass das Einschicken deshalb wichtig sei, damit man dann wisse, wenn es bösartig ist, dass man dann eben nicht nochmal operiere, sondern sie dann einschläfern lasse, wenn wieder was sei. Gibt es dazu hier Erfahrungswerte, was man dann macht, wenn der Tumor wieder da ist?

Aktuell geht es ihr gut, sie hat die OP gut überstanden.

Und gibt es außerdem Erfahrungswerte, wie viel Zeit sie noch hat? Wie schnell wachsen Tumore bei Degus im Darm?

Und was macht ihr mit euren Gruppen, wenn klar ist, dass in wohl leider überschaubarer Zeit nur noch eines zurück bleiben wird? Macht es Sinn, jetzt ein Degu oder eine Gruppe dazu zu holen? Befeuert das die Erkrankungen (die zweite kranke Deguline hat Abzesse und retrogardes Zahnwachstum) wegen des zusätzlichen Stresses? Vielleicht eine kleinere Gruppe (zwei oder drei Tiere), die extra gehalten werden? Die Vorstellung, dass gerade unsere schüchternste Deguline alleine zurück bleiben müsste und man dann hektisch schnell neu suchen muss, scheint uns nicht so günstig zu sein, wenngleich es sich irgendwie gerade auch so gar nicht schön anfühlt, nach neuen Degus zu schauen, weil ich eigentlich einfach nur meine Gruppe haben möchte *schnüff*

traurige Grüße,
Nila
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DaLo
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Re: bösartiger Tumor

Hallo Nila,

Ihr habt leider wirklich das Pech gepachtet. Tumore kommen bei Degus eher selten vor. Und von einem Tumor, wie bei Eurer Maus, habe ich noch nie gehört.
Von daher... dazu, wie die Prognosen sind, kann ich gar nichts sagen. Ich würde mich auf alles einstellen. Das Schlimmste erwarten und auf das Beste hoffen.

Nachdem es aktuell noch drei Degus sind (auch wenn bei einer die Prognose schlecht und bei der anderen völlig offen ist) würde noch nicht über eine Erweiterung nachdenken. Geht diese Sache erst an, wenn tatsächlich nur noch zwei Tiere da sind. Und auch dann nehmt Euch Zeit.

LG Dagmar
Nila
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Re: bösartiger Tumor

Die Tierärztin hatte uns ursprünglich auch gesagt, dass dort eher gutartige Wucherungen zu finden seien. Leider ist das bei uns nicht der Fall *schnüff*

Warum würdest du warten? Ich hätte gerne lieber Zeit zum suchen, zum aneinander gewöhnen etc. Nach den aktuellen Prognosen haben wir ja anscheinend zwei Degus, die mit Glück noch ein paar Monate haben, aber es auch schnell gehen kann und dann mit Pech (das ja anscheinend dauernd bei uns zuschlägt *aaahhh* )auch noch bei beiden gleichzeitig oder kurz nacheinander. Ich möchte nicht, dass unsere dann verbleibende letzte Deguline alleine sitzen muss, denn dann kann ich mir doch keine Zeit nehmen.
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DaLo
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Re: bösartiger Tumor

Nila hat geschrieben: 31. Aug 2026, 17:25 Warum würdest du warten?
1. Die Drei sind harmonisch und bilden aktuell eine gut funktionierende Gruppe.
2. Gerade wenn ein Tier ggf. nur noch wenig Lebenszeit hat, wozu ihm dann großen Stress zumuten, wenn es unter Gleichgesinnten lebt.
3. Die Gruppe hat durch die Verluste in letzter Zeit, meiner Meinung nach genug Veränderungen mitgemacht. Das sollte sich erst einmal stabilisieren.
4. Eine Vergesellschaftung ist regelmäßig mit Rangfolgekämpfen verbunden. Das würde ich keinem angeschlagenen Tier zumuten wollen, wenn es nicht zwingend notwendig ist.
5. Selbst, wenn nur ein Degu übrig ist, hast Du in der Regel Zeit, nach einem passenden Partnertier zu suchen.
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